Innentüren: Marktwachstum schaltet auf Schubumkehr
Die Herstellererlöse im Bereich Innentüren gingen 2023 in Österreich um 4,4 Prozent gegenüber Vorjahr zurück. (Quelle: Branchenradar)

Bauelemente 2024-03-11T08:15:52.397Z Innentüren: Marktwachstum schaltet auf Schubumkehr

Trotz rasch wachsender Verkaufspreise sanken in Österreich in dem Markt für Innentüren die Erlöse im vergangenen Jahr signifikant. Laut aktuellen Daten einer Marktstudie von Branchenradar.com Marktanalyse sanken die Herstellererlöse um 4,4 Prozent gegenüber 2022, obwohl sich die Verkaufspreise nochmals deutlich um gut sieben Prozent erhöhten. Insgesamt wurden 2023 rund 181 Millionen Euro umgesetzt.

Laut den Ergebnissen des Marktforschungsinstituts entwickelten sich sowohl der Neubau als auch das Geschäft im Gebäudebestand rückläufig. Demnach reduzierte sich im Jahresvergleich der Bedarf im Neubau um 10,3 Prozent, die Nachfrage im Gebäudebestand sank um 11,2 Prozent.

Dass auch der Austausch von Innentüren schwächelte, lag laut Marktstudie nicht zuletzt an der Teuerung in den vergangenen Jahren. „Eine neue Innentür kostete 2023 rund ein Fünftel mehr als noch vor drei Jahren“, stellt Studienautor Andreas Kreutzer fest.

zuletzt editiert am 11. März 2024
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