Ein modernes Bürogebäude mit Glasfassade an einem sonnigen Tag.
Internorm erzielte im Geschäftsjahr 2024 in einem herausfordernden Marktumfeld einen Umsatz von 431 Millionen Euro. (Quelle: Internorm-Gruppe)

Bauelemente 2025-03-11T13:57:30.824Z Internorm steigert Marktanteile bei Sanierung

Internorm erzielte nach eigenen Angaben in einem herausfordernden Marktumfeld im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 431 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 13 Prozent.

Beim Auftragseingang hingegen wurde mit 423 Millionen Euro nahezu der Vorjahreswert erreicht. In Österreich erhöhte sich der Auftragseingang sogar um acht Prozent, wodurch der Trauner Fenster- und Türenhersteller seinen Marktanteil um 6,5 Prozent steigern und damit seine Marktführerschaft weiter ausbauen konnte.

Dieser Erfolg liegt auch im attraktiven Sanierungsbonus des Bundes begründet. Eine neue Studie der Uni Linz bestätigt, dass die Bundesförderung die Konjunktur spürbar angekurbelt und sich für Österreich doppelt bezahlt gemacht hat. Der Umsatzanteil im österreichischen Sanierungssektor ist daher in den letzten drei Jahren von 41 auf 66 Prozent gestiegen, allein im vergangenen Jahr um 15 Prozent. Neben dem schwächelnden Neubau und der ausgezeichneten Reputation von Internorm als Sanierungsexperte liegt das auch am erfolgreichen Bundesförderungsprogramm.

„Das Geschäftsjahr 2024 entsprach unter den marktseitigen Voraussetzungen unseren Erwartungen und verlief in Summe zufriedenstellend. Durch unsere starke Marktposition im deutschsprachigen Raum gelang es uns, die Rückgänge in den internationalen Märkten etwas abzufedern. Allerdings konnten wir uns der sehr schwachen europäischen Baukonjunktur nicht völlig entziehen“, bilanziert Johann Brandstetter, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

Die Exportquote der ausschließlich in Österreich produzierten Fenster und Türen sank demnach um drei Prozentpunkte auf 61. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich leicht und liegt nun bei 2.008.

zuletzt editiert am 11. März 2025
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