Internorm-Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Johann Brandstetter (l.) sowie Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christan Klinger sitzen an einem Tisch, vor ihnen stehen Laptops und links ist hochkant der Schriftzug Internorm zu lesen.
Trotz ernster Miene ist Internorm dankbar für den Geschäftsjahresverlauf (v.l.): Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Johann Brandstetter sowie Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christan Klinger. Quelle: Redaktion/kosi/Screenshot

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07. April 2021 | Teilen auf:

Internorm verbucht mehr Aufträge

Um 1,5 Prozent auf 375 Millionen Euro hat der österreichischen Fensterhersteller Internorm im Geschäftsjahr 2020 seinen Auftragseingang steigern können. Der Umsatz ist um 0,7 Prozentpunkte auf 368 Millionen Euro gesunken. Mit dem Verlauf in einem von einer Pandemie geprägten Jahr ist die Geschäftsführung umso zufriedener, da Prognosen von Marktforschern das Gegenteil vorausgesagt haben. Teilweise wurde ein Minus von zehn Prozent prognostiziert. „Wir sind dankbar, dass es uns im Vergleich zu anderen Branchen und Unternehmen so gut geht“, sagte Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher, in der digitalen Pressekonferenz am 7. April.

Internorm verbuchte 2020 nach eigenen Angaben in fast allen Märkten Zuwächse beim Auftragseingang. Im Heimatmarkt Österreich legte der Trauner Fensterhersteller um 3,5 Prozent zu. In Deutschlang betrug die Steigerung gar zehn Prozent und auch in der Schweiz, wo es auf dem Fenstermarkt im Gegensatz zu Deutschland einen Negativtrend verzeichnet, konnte ein Plus von 6,4 Prozent verzeichnet werden. In Italien, Frankreich und Großbritannien musste allerdings ein Rückgang zwischen 12,1 bis 14,3 Prozent hingenommen werden. Die Exportquote ist 2020 das dritte Jahr in Folge konstant bei rund 58 Prozent geblieben.

Aktuell beschäftigt Internorm weltweit 1.974 Personen, 68 mehr als im Vorjahr. Für das Jahr 2021 ist ein Investitionspaket in Höhe von 32 Millionen Euro geplant. Das Geld soll in Anlagen, Produktinnovationen und Digitalisierungsmaßnahmen fließen. „Mit unserer hohen Eigenkapitalquote sind wir in einer guten Ausgangslage, um antizyklisch zu investieren und anschließend durchstarten zu können. Wir sind in der glücklichen Lage, dabei nicht auf Banken angewiesen zu sein. In Zeiten wie diesen zahlt sich die Strategie, das Geld im Unternehmen zu belassen, aus“, so Klinger.

Mehr zum abgelaufenen Geschäftsjahr und zur weiteren Planung des Herstellers lesen Sie in der nächsten Ausgabe vom Schloss+Beschlagmarkt.