Eine Frau, der der Betrachter über die Schulter schaut, hält ein Smartphone in der linken Hand in Richtung einer weißen Tür mit einem elektronischen Schließmechanismus. (Quelle: Kiwi)
Das Kiwi-Patent gilt für ein Sicherheitsverfahren, das die drahtlose Kommunikation zwischen Transpondern und Türsensoren absichern soll. (Quelle: Kiwi)

Beschlag- und Sicherheitstechnik

11. January 2022 | Teilen auf:

Patent für Sicherheitsverfahren erhalten

Ein Patent für ein Sicherheitsverfahren hat jetzt Kiwi, Berlin, erhalten (Patentnummer DE 10 2012 104 955 A1). Der nach eigenen Angaben Marktführer für digitale Schließsysteme für die deutsche Wohnungswirtschaft erhielt das Patent für ein Verfahren, das die drahtlose Kommunikation zwischen Transpondern und Türsensoren absichere. Es arbeitet laut Patentinhaber auf dem 2.4-GHz-Frequenzband und stellt sicher, dass unautorisierte Zugriffsversuche auf das System selbst bei hartnäckigem Einsatz erfolglos bleiben.

Für jede Türöffnung würden dabei mehrfach und für den Anwender nicht merklich die Ergebnisse jeweils einzigartiger Rechenoperationen ausgetauscht. Es werde daher niemals derselbe Datensatz genutzt. Sogenannte Replay-Attacken, also das erneute Senden eines zuvor abgehörten Öffnungsvorgangs einer Tür, blieben damit erfolglos, heißt es.

Das Sicherheitsverfahren basiert auf der sogenannten Trusteer Pinpoint-Lösung, die von einem früheren Kiwi-Mitarbeiter mitentwickelt wurde. Die Lösung dient der Prävention von Cyberkriminalität im Bankensektor und wird inzwischen von zahlreichen Großbanken genutzt, um Milliarden von Bank-Transaktionen abzusichern.

zuletzt editiert am 18.01.2022