Wenig Verschnitt sowie mehr Flexibilität und Effizienz bei der Herstellung – das verspricht sich Kneer-Südfenster von seiner wp-Anlage in Schnelldorf. „Wenn alles läuft, bekommen wir 2,5 Teile die Minute von der Anlage runter. Der Werkzeugwechsel erfordert keine Rüstzeiten, so dass wir Aufträge in allen Abmessungen und Formen hintereinander weg produzieren können“, sagt Thomas Reinhard, Leiter Produktmanagement und Prokurist.
Die zuvor betriebene Durchlaufanlage schaffte sechs Teile in der Minute, aber nur gleiche Teile. Die aktuelle Generation beinhaltet gleich zu Beginn – nach dem Kappen, Hobeln und, im Fall der Flügelteile, Kippen – zwei voneinander unabhängige Pufferräume, teilt der Hersteller mit.
Das Projekt, gemeinsam umgesetzt mit den Firmen Leitz, 3E sowie Kosmosoft, liege trotz der gewaltigen Dimensionen „tipptopp im Zeitplan“. Die neuen Holzfenster des Typs „HF68“ werden demnach bereits ausgeliefert, ehe die weiteren Regenschienen-Systeme „HF82“ und „HF90“ folgen. „Die Investition kam zur richtigen Zeit, auch weil wir das bei Vollauslastung gar nicht geschultert bekommen hätten. Was auffällt, ist, dass wir am Markt mit unserem neuen System Dinge in Bewegung gebracht haben“, sagt Reinhard.
