Hochwasser, Absperrung Quelle: 4073527/Pixabay
Vom Hochwasser betroffene Betriebe können Kurzarbeitergeld beantragen. Quelle: 4073527/Pixabay

Bauwirtschaft

21. July 2021 | Teilen auf:

Kurzarbeit in Hochwasser-Gebieten

Das gegenwärtige Hochwasser, von dem auch zahlreiche Betriebe in Deutschland betroffen sind, gilt im Rahmen des Kurzarbeitergeldes als „unabwendbares Ereignis“. Vor diesem Hintergrund können die jeweiligen Betriebe für ihre Beschäftigten Kurzarbeit beantragen. Darauf macht jetzt der Bundesverband Metall aufmerksam.

Auch für Betriebe, die aufgrund des Hochwassers Kurzarbeitergeld anzeigen, gelten demnach die aktuellen Sonderregelungen, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bereits im vergangenen Jahr eingeführt wurden: Es müssen mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein statt wie regulär ein Drittel der Beschäftigten. Es müssen keine Minusstunden auf Arbeitszeitkonten aufgebaut werden, um Kurzarbeitergeld in Anspruch zu nehmen. Die Sozialversicherungsbeiträge, die ansonsten allein vom Arbeitgeber zu tragen sind, können vollständig erstattet werden (von Oktober bis Ende Dezember zu 50 Prozent). Auch für Beschäftigte in der Zeitarbeit kann Kurzarbeitergeld bezogen werden.

Diese Regelungen gelten bis zum 30. September 2021. Auf seiner Homepage (https://www.metallhandwerk.de/kurzarbeit-in-vom-hochwasser-betroffenen-betrieben/) hat der Verband verschiedene Fallkonstellationen aufgelistet, für die der Bezug für Kurzarbeitergeld denkbar ist.