Das Bild zeigt ein Smartphone mit einem Zahlencode auf dem Display, mit dessen Hilfe das daneben positionierte Nummernschloss einer Hotelzimmertür geöffnet werden kann.
Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel von Schulte-Schlagbaum zurückzuführen, deren Zielmärkte besonders hart von der Pandemie betroffen waren. (Quelle: Schulte-Schlagbaum)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2021-04-27T10:48:39.447Z Leichtes Umsatzminus bei Schulte-Schlagbaum

Konzernumsatzerlöse von rund 50,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020 hat die Schulte-Schlagbaum AG (SAG), Velbert, realisiert. Bereinigt um die Umsatzerlöse der in 2020 veräußerten EDV-Service Schaupp GmbH betrug der Umsatzrückgang 3,4 Prozent. Dieser Rückgang ist nach Unternehmensangaben im Wesentlichen auf den Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel von Schulte-Schlagbaum zurückzuführen, dessen Zielmärkte besonders hart von der Pandemie betroffen waren und Umsatzrückgänge von fast 30 Prozent im In- und Ausland in 2020 im Vergleich zum Vorjahr hatten.

Hingegen konnte der Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme, der mittlerweile aus dem Bereich von Schulte-Schlagbaum als auch der Tochtergesellschaft Sächsische Schlossfabrik besteht, die Umsätze in 2020 gegenüber 2019 um rund ein Prozent weiter steigern.

Die schweizerische Tochtergesellschaft STS Systemtechnik Schänis hat im Bereich der Befestigungstechnik zwar ein Umsatzwachstum von rund ein Prozent verzeichnt, jedoch lag der Umsatz der Gesellschaft währungsbereinigt 1,7 Prozent unter dem Vorjahresumsatz infolge niedrigerer Umsätze im Bereich Stanz- und Schließtechnik.

Die Gesellschaften Eccos Pro sowie Novacom Software haben sich trotz der schwierigen Pandemie Umstände positiv entwickelt. Dabei sei hervorzuheben, dass Eccos Pro trotz monatelanger Bäderschließungen und damit verbundener Investitionszurückhaltung der Bäderkunden eines der besten Jahresergebnisse der Firmengeschichte erzielen konnte.

Summa summarum hat die SAG ein betriebliches Ergebnis im Konzern auf 2,187 Millionen (Vorjahr: 2,15 Millionen Euro) sowie einen Konzernjahresüberschuss auf 1,705 Millionen Euro (Vorjahr: 1,685 Millionen Euro) erzielt, wobei sowohl im Jahr 2019 als auch im Jahr 2020 signifikante Einmaleffekte enthalten waren. Sowohl die Verbesserung der operativen Performance als auch Gewinne aus Anlagenabgängen hätten zum Ergebnis in 2020 beigetragen.

„Insgesamt dürfen wir uns unter Berücksichtigung der schwierigen Rahmenbedingungen bezogen auf die Pandemie mit der Entwicklung in 2020 zufrieden zeigen. Dennoch haben wir Maßnahmen eingeleitet, um auch die operative Performance der Konzerngesellschaften zu verbessern, die noch nicht unsere Erwartungen an das operative Betriebsergebnis erfüllen“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Worin diese Maßnahmen bestehen, wurde nicht genannt.

zuletzt editiert am 27. April 2021
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