2N hat einen Leitfaden herausgegeben, um Integratoren und Installateure zu unterstützen, die erwägen, Zutrittskontrollgeräte in die Hausautomatisierungssysteme ihrer Kunden einzubinden.
2N hat einen Leitfaden herausgegeben, um Integratoren und Installateure zu unterstützen, die erwägen, Zutrittskontrollgeräte in die Hausautomatisierungssysteme ihrer Kunden einzubinden. (Quelle: 2N)

Smarte Gebäude

28. October 2022 | Teilen auf:

Leitfaden zur Hausautomatisierung

Der Markt für intelligente Hausautomation wird sich bis zum Jahr 2028 weltweit eine Umsatzhöhe von 187,8 Milliarden US-Dollar erreichen und in diesem Zeitraum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 15,2 Prozent wachsen. Das hat das Marktforschungsunternehmen Research-And-Markets bereits vor einem Monat prognostiziert. Nun hat 2N, der nach eigenen Angaben weltweit führende Anbieter von IP-Zutrittskontrollsystemen, einen Leitfaden herausgegeben, um Integratoren und Installateure zu unterstützen, die erwägen, Zutrittskontrollgeräte in die Hausautomatisierungssysteme ihrer Kunden einzubinden.

„Der Leitfaden, den wir heute veröffentlichen, ist so konzipiert, dass er für Installateure und Integratoren von praktischem Nutzen ist. Die Kunden erkennen zunehmend den Wert der Integration von Zutrittskontrollsystemen in ihre Hausautomationssysteme. Aber es muss richtig gemacht werden – und mit einem besonderen Fokus auf Cybersicherheit – wenn sie die vollen Vorteile in Bezug auf Sicherheit und Komfort genießen wollen“, sagt Thorsten Uebe, Country Manager Deutschland bei 2N Telekomunikace dazu.

2Ns Anleitung zur Integration von Zugangskontrolltechnologien in Hausautomationssysteme:

1. Berücksichtigen Sie das gesamte Spektrum der verfügbaren Sicherheitsleistungen

Für viele Hausbesitzer, die ihr Sicherheitssystem auf die nächste Stufe heben wollen, kann die Integration von Zugangskontrolle und Hausautomation genau das bieten, was sie suchen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, ein Einbrecher schleicht herum und klingelt an der Sprechanlage, um zu sehen, ob jemand zu Hause ist. Mit einer IP-Sprechanlage können Sie den Anruf auf Ihrem Smartphone empfangen. Sie können den Einbrecher sehen und mit ihm sprechen - und, wenn Sie wollen, so tun, als ob Sie zu Hause wären.

Wenn Sie die Gegensprechanlage mit einem Hausautomationssystem verbinden, können Sie noch einen Schritt weiter gehen und in Echtzeit eingreifen, indem Sie zum Beispiel das Licht in Ihrem Haus aus der Ferne einschalten. In den meisten Fällen wird dies ausreichen, um den Einbrecher abzuschrecken.

2. Betrachten Sie alle Komfortverbesserungen, die die Zugangskontrolle bieten kann

Durch die Integration von Produkten wie einer Gegensprechanlage in Hausautomationslösungen werden diese zu einer zentralen Schaltfläche, die von der Beleuchtung über die Klimaanlage und das Musiksystem bis hin zum Garagentor und der Rasenbewässerung alles regelt.

Darüber hinaus kann die Einbindung von IP-Gegensprechanlagen in Smart-Home-Systeme zum Beispiel Paketlieferungen bei Abwesenheit des Hausbesitzers erleichtern. Mit der Türfernsteuerung können sie dem Kurier über die App das Tor öffnen – und das System sogar so programmieren, dass eine personalisierte Begrüßungsnachricht über die Gegensprechanlage abgespielt wird. Sie können dann in der App auf den Stream einer externen IP-Kamera umschalten, um sicherzustellen, dass der Kurier das Paket an den richtigen Ort bringt.

Oder sie möchten, dass der Kurier das Paket in der Garage abstellt – wo es sicher und vor Regen geschützt ist. Sie können das System nicht nur so programmieren, dass es das Garagentor öffnet, sondern auch, dass es nur teilweise geöffnet wird – vielleicht nur zu 20 Prozent. Genug, um das Paket hindurchzuschieben, ohne dass der Kurier selbst die Garage betreten muss. Wenn Sie immer noch unsicher sind, können Sie eine Sicherheitskamera installieren, die diesen Bereich aufzeichnet. Sobald der Kurier das Paket abgeliefert hat, kann das System das Garagentor automatisch wieder verriegeln.

3. Auswahl von Geräten auf der Grundlage offener Standards oder herstellerspezifischer Protokolle

In jedem der oben genannten Beispiele ist eine einfache Integration von entscheidender Bedeutung. Denn die Verbraucher haben – zu Recht – keine Geduld für Smart-Home-Geräte, die nicht gut zusammenarbeiten. Vermeiden Sie daher proprietäre, geschlossene Systeme, die nicht mit Geräten anderer Hersteller verbunden werden können. Andernfalls muss der Käufer einen Anbieter von Hausautomatisierungslösungen suchen, der sich auf individuelle Lösungen spezialisiert hat – was wahrscheinlich bedeutet, dass er eine ganze Reihe von Geräten beschaffen muss, die vom Anbieter unterstützt werden, wodurch die Kosten steigen.

Bevorzugen Sie stattdessen Geräte, die auf offenen Standards basieren oder über eine offene API verfügen, da diese leicht mit Technologien von Drittanbietern integriert werden können.

4. Fernverwaltung spart Zeit und Geld

Kunden, die ein Haus automatisieren, schätzen in der Regel die Flexibilität, ihrem intelligenten Haus bedarfsgerecht neue Funktionen hinzuzufügen. Fernverwaltungsoptionen können hier einen echten Unterschied machen. Sie ermöglichen es den Integratoren, ihre Kunden effektiver zu bedienen und ihnen dabei sowohl Zeit als auch Geld zu sparen.

5. Vorrang für die Cybersicherheit von Zugangskontrollgeräten

Cybersicherheit ist natürlich genauso wichtig wie physische Sicherheit – und jede Schwachstelle in einem Hausautomatisierungssystem birgt das Risiko von Cyberangriffen auf das Smart Home. 2N hat eine Liste mit sieben Best-Practice-Beispielen für die Cybersicherheit veröffentlicht, die Integratoren und Installateure bei allen Smart-Home-Projekten beachten sollten, sowie einen Härtungs-Leitfaden, der erklärt, wie man 2N-Produkte wirklich sicher konfiguriert.

zuletzt editiert am 27.10.2022