Studio-Porträt eines lächelnden älteren Mannes mit Brille und kurzem weißem Bart, bekleidet mit einem hellblauen Hemd vor einem neutralen grauen Hintergrund. Frontalaufnahme mit weicher, gleichmäßiger Beleuchtung; freundlicher, professioneller Ausdruck.
Stephan Lohmann, Geschäftsführer Fachverband Metall NW, fordert Entlastungen, insbesondere durch den geplanten Bürokratieabbau und eine Rückführung der Lohnzusatzkosten unter die 40-Prozent-Marke. (Quelle: Fachverband Metall NW)

Branche im Blick 2026-07-14T10:00:00Z Metall NW: Lage bleibt herausfordernd

Laut dem Konjunkturblitzlicht des Fachverbandes Metall NW verharrt die wirtschaftliche Lage im Metallhandwerk aktuell auf einem niedrigen Niveau. Mehr als jeder dritte Feinwerkmechaniker und jeder achte Metallbauer bewerten demnach ihre aktuelle Geschäftslage als mangelhaft oder schlechter. Ursächlich hierfür seien nicht zuletzt der rückläufige Auftragsbestand im zweiten Quartal, von dem jedes zweite Metallunternehmen betroffen sei.

Wenige Lichtblicke

Für das laufende Jahr erwarten laut Verband lediglich 6,8 Prozent der Metallbauer und immerhin knapp 18 Prozent der Feinwerkmechaniker noch eine positive Entwicklung ihres Unternehmens. Diese Lichtblicke könnten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass rund die Hälfte der Metallbauer und rund ein Drittel der Feinwerkmechaniker mit einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Situation rechnen. Korrespondierend hierzu bleibe auch die Investitionsneigung mit rund 25 Prozent der befragten Unternehmen auf einem niedrigen Niveau.

„Aktuell treffen steigende Kosten und zunehmender Preiswettbewerb auf eine schwache Nachfrage – eine Kombination, die das wirtschaftliche Überleben vieler Unternehmen gefährdet“, kommentiert Stephan Lohmann, Geschäftsführer des Fachverbandes Metall NW, die Ergebnisse des aktuellen Konjunkturblitzlichtes. Entlastungen, insbesondere durch den geplanten Bürokratieabbau und eine Rückführung der Lohnzusatzkosten unter die 40-Prozent-Marke seien deshalb existenzielle Forderungen des Metallhandwerks.

zuletzt editiert am 12. Juli 2026
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