Metallhandwerk macht Druck.
Um die Protestaktion weiter zu untermauern und den Forderungen erneut Nachdruck zu verleihen, startete nach Angaben von BVM-Präsident Willi Seiger Ende Januar eine Postkartenaktion, mit der Metallbetriebe ihre Forderungen direkt an die Bundesregierung adressieren. (Quelle: Jens Nieth)

2024-02-01T11:09:07.537Z Metallhandwerk macht Druck

Die Betriebe des Metallhandwerks haben in einer Protestaktion im Rahmen der Handwerkskampagne #zeitzumachen# am 19.1.2024 ihre Forderungen an die Bundesregierung in den Social-Media-Kanälen und in der Presselandschaft deutlich gemacht. Die Arbeit in den Betrieben wurde dafür an diesem Termin unterbrochen, um plakativ mit Bildern und Videos die wichtigsten Forderungen des Metallhandwerks zu adressieren, so der Bundesverband Metall (BVM).

Metallbetriebe haben damit ihren Forderungen nach einem Ausbau der Fachkräftezuwanderung, bezahlbarer Energie, Bürokratieentlastung und Senkung der Lohnzusatzkosten sowie Erleichterung bei der Unternehmensfinanzierung öffentlichkeitswirksam Nachdruck verliehen.

BVM-Präsident Willi Seiger: „Das Metallhandwerk in Deutschland ist mit seinen 33.000 Betrieben, 478.000 Beschäftigen und rund 65 Milliarden Euro Umsatz eine wichtige Stütze der produzierenden Wirtschaft in Deutschland. Wir wollen mit der Protestaktion unsere Unzufriedenheit mit der derzeitigen Wirtschaftspolitik deutlich machen und aufzeigen, dass es unseren Betrieben an Rahmenbedingungen und Perspektive mangelt, um Arbeitsplätze zu sichern und die Produktion wichtiger Wirtschaftsgüter im Land zu halten. Wir freuen uns, dass die Betriebe mit der Aktion ein deutliches Zeichen dafür gesetzt haben und unsere politische Arbeit unterstützen“.

zuletzt editiert am 01. Februar 2024
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