Die Berner Group hat ihr Lieferzentrum in Künzelsau umfassend modernisiert und insgesamt rund fünf Millionen Euro in die Modernisierung investiert. Das Projekt ist Teil einer europaweiten Strategie, mit der das B2B-Handelsunternehmen seine Logistik-Standorte auf weiteres Wachstum ausrichtet. Der Umbau am Gründungssitz erfolgte in den vergangenen acht Monaten während des operativen Betriebs. In mehrere Phasen unterteilt, wurden zentrale Bereiche des Wareneingangs und Warenausgangs sukzessive modernisiert, teilt das Unternehmen mit.
Zeit- und Budgetrahmen eingehalten
„Ein Projekt dieser Größenordnung parallel zum Tagesgeschäft umzusetzen, ist eine außergewöhnliche Herausforderung. Umso bemerkenswerter ist es, dass wir den geplanten Zeit- und Budgetrahmen einhalten konnten. Hinter diesem Erfolg stehen das enorme Engagement, die hohe Flexibilität und die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten“, betont Sebastian Knecht, Director Cluster Warehouse und Gesamtverantwortlicher für das Projekt.
Automatisierung steigert Leistungsfähigkeit
Laut Mitteilung reagiert die Gruppe damit auf die steigenden Anforderungen an die Verfügbarkeit und termingerechte Zustellung von Produkten in einem zunehmend anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Neue Fördertechnik, intelligente Steuerungssysteme, moderne Druck- und Etikettier-Lösungen sowie eine vollintegrierte Verpackungsanlage sollen die technischen Voraussetzungen für einen durchgängigen Materialfluss schaffen.
Darüber hinaus sollen sich die Transportwege und die Durchlaufzeiten verkürz. Gleichzeitig erhöhe die neue Anlagentechnik sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Prozessstabilität in der Kommissionierung und den angeschlossenen Versandbereichen nachhaltig, so das Unternehmen.
„Zukunftsweisender Schritt“
„Das Projekt ist ein zukunftsweisender Schritt für die langfristige Weiterentwicklung der Logistik hier am Standort“, ergänzt Alexander Kloster, Vice President Logistics International. Der Anspruch sei es, auch bei hoher Auslastung eine zuverlässige Lieferperformance sicherzustellen und Sendungen innerhalb von 24 Stunden in die Werkstatt oder auf die Baustelle zu bringen. Um Auftragsspitzen noch flexibler bewältigen zu können, haben wir deshalb gezielt zusätzliche Pufferzonen geschaffen.“
