Seit einem Jahr lebt die Welt im Ausnahmezustand. Die Pandemie hinterlässt bis in den kleinsten Winkel ihre Spuren und drängt zum Umdenken, Verändern, Erneuern, Beschleunigen. Vor allem das „Stiefkind vernetzte Digitalisierung“ nimmt Fahrt auf und stellt dabei auch die Schloss- und Beschlagbranche vor nie gekannte Herausforderungen. Wie gelingt es Unternehmen, diese zu meistern? Wie ermöglichen Smarte Lösungen gesunde und sichere, sowie moderne Wohn- und Arbeitsplätze? Welche neuen Erfahrungen gibt es sowohl im Umgang mit Kunden, Partnern als auch im Unternehmen selbst?
Der Schloss+Beschlagmarkt hat bei einigen Fachhändlern nachgefragt.
Bärbel Rechenbach
Ammon Beschläge-Handels GmbH, Nürnberg: Alle Weichen stehen auf digital
„Als Unternehmer müssen wir ständig auf neue Situationen und Märkte reagieren. Allerdings hat uns die Pandemie doch vor neue Herausforderungen gestellt. Verläufe waren unbekannt. Es gab keinerlei Erfahrungen, aus denen wir Handlungen ableiten konnten“, berichten Dieter Ammon und Konrad Fritz aus der Ammon-Geschäftsleitung. Gemeinsam haben wir im Unternehmen fast täglich die Weichen neu gestellt. Unsere Standorte waren schon digital ausgerüstet. Das digitale Kommunizieren wurde bereits mit Laptops, IPads oder Smartphones praktiziert. Die Dynamik jedoch, all dies noch intensiver zu nutzen, wurde zweifelsohne durch Pandemie enorm vorangetrieben. Was auch Home Office und neue Software angeht, um zum Beispiel Videokonferenzen durchzuführen. Interessant dabei ist, dass die Akzeptanz bei unseren Kunden für die Onlineabwicklung der Geschäfte und Beratungen sehr gestiegen ist.
Wir organsierten außerdem alles, um lieferfähig zu bleiben, haben in Früh- und Spätschicht gearbeitet, begannen mit der Arbeit bereits 3.30 Uhr früh und enden 22.30 Uhr abends. Wenn man bedenkt, dass zu diesen Zeiten kaum öffentliche Verkehrsmittel fahren, ist es schon beeindruckend, mit welcher Loyalität unsere Mitarbeiter diese Ausnahmesituation als solches wahrnehmen und mitziehen.“ Das wiederum spricht für die konstruktive Stimmung im Unternehmen.

Konrad Fritz, seit dem 1. Januar 2021 Geschäftsführer der Ammon, übernahm das Amt zeitgleich von Dieter Ammon, der weiterhin sein Wissen einbringt. Der 110-jährige Familienbetrieb investierte von Beginn an bis heute in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und beliefert derzeit mit 40.000 hochwertigen Produkten weite Teile des Bundesgebietes und darüber hinaus Österreich und die Schweiz. Dabei geht es dem Unternehmen darum, wie beide Männer versichern, immer digitaler zu werden, auch was die Beratung der Kunden angeht.

Fritz: „Im Geschäftsbereich ‚Intelligente Gebäudetechnik‘, den wir schon vor vielen Jahren ins Leben gerufen haben, können wir zusätzlich zu Handwerkern und Schreinern auch Planer, Architekten und Immobilienbesitzer bedienen. Im Bereich Smart Building sehen wir noch Entwicklungspotenziale. Konzeptionell können wir intelligente Gebäude ausrüsten und bieten den kompletten Service von der Planung über die Montage bis hin zur Wartung. Der nächste Schritt im Smart Building muss jedoch die stärkere Vernetzung der smarten Komponenten im Gebäude sein, wie zum Beispiel Heizung, Verschattung, Fenster (Lüftung), Schließung etc. sein. Natürlich beschäftigen wir uns sehr mit innovativen Produkten: So haben wir unlängst ein elektronisches Schließsystem installiert ohne Batterien. Die Spannung wird durch den Schlüssel beim Schließvorgang selbst erzeugt. Hoch innovativ und vor allem sehr nachhaltig. Ammon greift auch den neuen Trend auf, Öffnungen und Zutritte über Cloudlösungen anzubieten. Als digitaler Schlüssel funktioniert hier das Handy. Für die kompetente Beratung werden unsere Mitarbeiter ständig geschult. Wir sehen nach vorn, ‚treiben‘ an. Die Zeit vor Corona ist die nach Corona. Sicher wird sich der Markt verändern, wird es Konsolidierungen und Übernahamen im Beschlägebereich geben. Wir bei Ammon nehmen neue Chancen war.“
Hermann ASAL GmbH, Offenburg: Projektmanagerinnen „Smart Building“ in spe
1936 öffnete in Offenburg eine kleine Eisenwarenhandlung unter dem Namensgeber Hermann Asal ihr Geschäft. Damals konnte keiner ahnen, dass sich die heutige Asal trotz mehrmaligem Standortwechsel zu einem überregionalen Experten im Bereich Beschlag, Sicherheitstechnik, Sonnenschutz und Werkzeug entwickelte.
Dabei richtet Asal seinen Fokus besonders auf kompetente Beratung, schnelle Belieferung und Service. 2016 wurde nahe Offenburg eigens dafür ein Showroom askosi Komfort & Sicherheit (Asal Komfort Sicherheit) eingerichtet. Wie in einer Musterwohnung werden hier Handwerkern und Endkunden neueste Innovationen und Produktlinien zum barrierefreien, komfortablen und sicheren Wohnen präsentiert. Smart Home und AAL (Ambient Assisted Living) sind seit der Planung bis heute feste Bestandteile der Ausstellung, die verschiedene Funktionen, Komponenten und aktuelle Lösungen aufzeigt.

Doch was passiert, wenn hier plötzlich coronabedingt Kunden ausbleiben? Tina von Sengbusch und Saskja Wagner betreuen den Showroom askosi: „Neben verschieden ausgeführten Wohnsituationen an diesem Standort, die teils automatisiert und digital vernetzt sind, hat Asal schon früh den Digitalisierungsprozess innerhalb des Unternehmens vorangetrieben. So verfügt Asal schon seit 2015 einen Onlineshop, der sowohl Gewerbe- wie Privatkunden zugänglich ist. Als der Publikumsverkehr im März 2020 stark eingeschränkt wurde, konnten wir demzufolge schnell reagieren.“ Seitdem wird vermehrt die telefonische und online Beratung genutzt, die durch gut funktionierende Medientechnik im Betriebsablauf und auch im Kundenkontakt reibungslos gelingt. Neue technische Ausrüstung wurde angeschafft, um digitale Konferenzen und Beratungen per Videocall durchführen zu können. Diese gehören neuerdings zum Tagesgeschäft.
„Sicher geht da künftig noch mehr, sicher ist aber auch, dass uns der direkte Kundenkontakt dabei fehlt. Dennoch – vor allem jüngere Handwerker, Architekten und Planer begrüßen durchaus unsere Onlinepräsenz, weil es Zeit und Kosten spart. Da wir an das Baunebengewerbe gebunden sind, rissen die Produktanfragen über den Lockdown nicht ab. Sie kommen jetzt eben vermehrt per Mail. Wir denken, dass es in Zukunft, vor allem bei Weiterbildungen, einen Hybrid geben wird aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen. Dabei erschließen uns die digitalen neuen Techniken zweifelsohne auch neue Kunden, die von weiter her nicht extra zu uns kommen wollen. Was unseren Showroom angeht, hoffen wir wieder auf unser Publikum, das Muster anschauen, anfassen, ausprobieren und sich von der Qualität unseres Produktsortiments für intelligente Gebäude überzeugen möchte.“
Wie die beiden sympathischen Frauen einschätzen, steigt momentan die Zahl der Interessenten und Fragen nach komfortablen, alltagsunterstützenden Smart-Home-Lösungen. Von Sengbusch: „Waren es anfangs meist ‚Nerds‘ (Computerfreaks) und technikaffine Kleingruppen, fragen jetzt vermehrt Menschen aus allen Altersschichten und sozialen Bereichen nach smarten Produkten. Ich denke da zum Beispiel an berührungslose Türansteuerungen, die nicht nur das Hygienekonzept nach Corona fördern, sondern Rollstuhlfahrern einen komfortablen, barrierefreien Zugang ermöglichen.“ Türantriebe, wie der OPK „E-Space“, lassen Schiebetüren zusätzlich mittels innovativen Magnetantrieb per steuern und programmieren.
Um alle Kundenfragen hinsichtlich intelligenter Vernetzung im Gebäude beantworten zu können, absolvieren beide Frauen gerade einen Weiterbildungslehrgang zur „Projektmanagerin Smart Building“. Sonst bleibe man auf der Strecke, sind sich beide einig. Befindet sich Smart Building in Deutschland zwar noch in den Kinderschuhen, werden die Schritte nach Corona, sind sich beide sicher, immer kürzer und schneller. „Deshalb möchten wir auch mehr die jüngere Generation als künftige Anwender mit unseren Produkten erreichen und setzen vermehrt auf social media.“ So gesehen hat Asal nicht in Schockstarre verharrt, sondern befindet sich längst in der Offensive.
GSG Baubeschläge GmbH, Elsterwerda: Smarte Lösungen für den Betrieb
Mit 32 Mitarbeitern gehört die GSG im Süden Brandenburgs zu den eher kleineren Unternehmen unter den Beschlagherstellern. Drei mutigen Männern sei es zu verdanken, dass die damalige Baubeschlagfabrik Elsterwerda nicht wie viele andere nach der Wende den Bach runterging. Kurzerhand kauften sie 1992 den Betrieb von der Treuhand und gestalteten daraus ein Erfolgsrezept. Ende 2014 erbte Michael Schulze die Anteile seines Vaters. Anfang 2016 kaufte er die Anteile der beiden anderen damaligen Inhaber und führt seitdem erfolgreich die Geschäfte. Als Hersteller für moderne Tür-, Fenster- und Torbeschläge hat sich die Crew längst einen guten Ruf erworben. In der Herstellung und im Vertrieb historischer Beschläge für die Sanierung denkmalgeschützter Bauten gelten sie als einmalig.

„Wir haben uns vor allem auf denkmalgeschützte Gebäude spezialisiert. Smarte Lösungen sind da bislang nicht gefragt sind. Umso mehr setzen wir in unserem Betrieb darauf. Unsere Zukunft sehe ich digital vernetzt.“ Deshalb startete die GSG gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden ein Projekt zur Digitalisierung, das im Rahmen des Brandenburgischen Innovationsgutscheines (BIG) stattfindet.
Durch die Integration von Smart Building-Plattformen mit einem Integrated Workplace Management System (IWMS) sollen Prozesse automatisiert werden. „Gut fürs Unternehmen und für die Menschen, die bei uns arbeiten. Ich kam auf diese Idee bei einem Besuch der ‚Industrie 4.0-Modellfabrik‘ der HTW am Hauptbahnhof Dresden. Mich beeindruckte, wie hier Produktionsprozesse mit intelligenter Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt wurden und sich dadurch die gesamte Wertschöpfungskette optimierte. Noch vor der Pandemie haben wir gemeinsam mit fünf Studenten analysiert, welche Bereiche bei gsg digitalisiert werden können. Von 18 Punkten haben wir uns für Betriebsdatenerfassung, Schaffung einer IT- Struktur, Einführung von Industrie-Wlan und Maschinendatenerfassung entschieden. Die IT- Infrastruktur ist hergestellt und die Serverstruktur erneuert. Wir haben Glasfaserkabel von der Verwaltung in die Produktion gelegt und zudem Office Pakete in den Büros eingeführt. Wir wollten eigentlich noch einen Schritt weiter sein, doch dann kam Corona und wir mussten uns auf die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe kümmern. Allerdings kam uns die Digitalisierung im Rahmen des Projektes zugute: Videokonferenzen statt Teilnahme an weit entfernten Präsenzveranstaltungen gestalten uns zum Beispiel die Arbeit mit Partnern einfacher.“

Hees + Peters GmbH, Trier: Das Online-Geschäft weiter optimiert
Hees + Peters schreibt seit über 70 Jahren eine Erfolgsgeschichte im Rheinland-Pfälzischen Trier an der Mosel. Angefangen 1948 in einem ausgedienten Pferdestall und später in einer Arrestzelle, boten die Gründer Hees + Peters zunächst einfachen Beschläge und Werkzeuge an. Über die Jahrzehnte expandierte das Unternehmen zusehends und gehört heute zu den führenden Unternehmen in der Beschlags -und Sicherheitsbranche der Region. Hier arbeiten 150 Mitarbeiter, die auf Beschläge, Hand- und Elektrowerkzeuge, Schreinereimaschinen, Bauelemente, Forst- und Gartengeräte, Arbeitsschutz, Betriebseinrichtungen, Befestigungstechnik sowie chemische Bau-Produkte spezialisiert sind.
Das moderne Verkaufsgebäude mit 34.000 Artikeln ermöglicht Handwerkern einen unmittelbaren Zugriff auf die gewünschte Ware. Seit etwa vier Jahren investiert die Geschäftsleitung unter Michael Lehnen dabei besonders in die Digitalisierung des Handwerks 4.0, um die Branche in dieser Hinsicht voranzutreiben. „Sicher kam uns das zugute, als im Frühjahr 2020 plötzlich der Lockdown begann. Hees+Peters verfügt über Schnittstellen zur Branchensoftware IDS Connect, Palette CAD, P Softwareservice OS Datensysteme und ist damit gut positioniert.

Elmar Blasius, geschäftsführender Gesellschafter: „Wir haben den Lockdown auch genutzt und einen neuen Hees + Peters B2B-Shop erstellt. Im September sind wir damit online gestartet. Mittlerweile erhalten wir bereits von 11,8 Prozent der Kundenaufträge bzw. Bestellungen über unseren Shop. Auch für unsere Mitarbeiter brachte das vergangene Jahr Veränderung. Ein Drittel unserer 150 Mitarbeiter, vor allem Frauen und Männer mit Kindern, ermöglichten wir Homeoffice und haben sie eigens dafür mit 50 neuen Laptops ausgestattet. Zurzeit befinden sich immer noch 30 bis 40 Mitarbeiter im Homeoffice.
Bei allen negativen Folgen der Pandemie im Alltag, brachte sie, wenn ich das so sagen darf, uns als Unternehmen in der Digitalisierung schneller voran. Das agile und flexible Arbeiten im Unternehmen hat sich enorm beschleunigt. Da die direkten Kontakte fast völlig eingeschränkt wurden, richteten wir kurzerhand drei Video-Konferenzräume ein, um mit unseren Lieferanten besser kommunizieren zu können. Wir wollen das auch in Zukunft – da wo es möglich ist – so beibehalten und auf diese Weise Zeit-, Fahrt- und Hotelkosten sparen. Natürlich bleibt bei all dem Online auch in Zukunft das persönliche Gespräch mit unseren Kunden in unserem Hause oder auf Messen der Small-Talk mit den Lieferanten sehr wichtig. Da bin ich ganz sicher.“

Steinrück GmbH & Co.KG, Düsseldorf: Schulung im „Smart World Pool“
Dirk Achenbach lernte das Handwerk von der Pike auf. Als gelernter Energieanlagenelektroniker und Elektroinstallateur weiß er genau, was sich hinter jedem Schalter abspielt. Vier Jahre hat er bei einem Smart-Home-Hersteller im Vertrieb gearbeitet, sammelte auch in Schweden dazu Erfahrungen. Vor kurzem übernahm der 53-jährige im Hause Steinrück die neue Abteilung „Smart Building“. Mit Blick in die Zukunft leitet er die Objektabteilung.
Der Blick nach vorn passt zu diesem Unternehmen, das seit 120 Jahren Bau- und Möbelbeschläge vertreibt und heutzutage einige riesige Portion Markterfahrung besitzt. 150 Mitarbeiter gelten in Düsseldorf, Bergisch Gladbach und Wuppertal als kompetente Berater und wollen, wie sie sagen, „Problemlöser für Kunden“ sein.
Dirk Achenbach gehört jetzt dazu. Derzeit absolviert er ein Ausbildungsprogramm im „Smart World Pool“. Als Projektleiter Smart Building verspricht er sich Informationen auf neustem Stand. „Elektronische Schließanlagen gehören bei Steinrück zum Kerngeschäft. Wir vertreiben sie im Auftrag der großen Player am Markt, konzipieren Anlagen und Schließpläne, aktivieren Softwarelösungen vor Ort und suchen für Kundenbedürfnisse optimale Lösungen in Sachen Wach -und Schließanlagen. Eine große Aufgabe, vor allem unter Corona-Bedingungen. In der Organisation verlangte uns das einiges ab, hat uns aber auch – so möchte ich mit Rückblick 2020, auch immens ‚beflügelt‘. Durch Einführung des Homeoffice und entsprechenden Hygienemaßnahmen konnten wir trotz der sehr schwierigen Situation jederzeit für unsere Kunden weiter als Ansprechpartner – auch vor Ort – aktiv sein. Glücklicherweise blieben unsere Shops für unsere Kunden geöffnet. Eigens dafür stellten wir ein Hygienekonzept mit einem neuentwickelten Terminal auf. Es erkennt am Eingang, ob der Besucher eine Maske trägt und kein Fieber hat. Dann erst öffnet sich die Tür. Zusätzlich haben wir ein Online-Tool ins Leben gerufen, mit dem der Kunde 24 Stunden an sieben Tagen bestellen kann. Die Ware liegt dann an einer Smart Paketanlage bereit, die über eine App-Steuerung funktioniert. Auf solche intelligenten Lösungen setzt Steinrück.“

Das Düsseldorfer Unternehmen ist ziemlich weit vorgeprescht, hat sich mit seiner speziell eingerichteten Smart Building Abteilung die Richtung bestimmt. Nicht von ungefähr gehört Steinrück zu den noch bundesweit wenigen zertifizierten Fachhändlern der Smart Home Initiative Deutschland. Dirk Achenbach: „Gemeinsam mit vielen anderen Firmen hoffen wir, so ein neues Geschäftsfeld aufzubauen. Seit Jahren existiert eine Ausstellung in Düsseldorf, in der sich Kunden vorführen lassen können, wie Smart Home funktioniert.
Ich denke, Lösungsansätze für Digitalisierung, Demographie- und Energiemanagement (zum Beispiel Lüftungslösung in Schulen – Corona-Vorschrift) gibt es schon reichlich. Es fehlt jedoch die Manpower in vielen Handwerksbetrieben, um aus verschiedenen Gruppen eine Systemlösung für Endkunden zu kreieren. Ohne die Handwerker funktioniert der digitale Weg aber nicht. Deshalb müssen wir vor allem junge Handwerker mit ins Boot holen, werden Arbeitsplätze für sie mit smarten Lösungen noch interessanter gestalten. Übrigens gibt es in Kürze bei Steinrück eine Broschüre, in der sich jeder über Smart Building von A-Z informieren kann.“
Zusatzinformation: Wo finden Beschlaghändler, Endverbraucher, Handwerker sowie Planer Unterstützung beim professionellen Aufbau von Smart Home und Smart Building?
1. Smart Home Initiative Deutschland vernetzt Forschung, Entwicklung, Industrie, Großhandel, Fachhandel, Handwerk, Versorger, Wohnungs- und Sozialwirtschaft sowie Planern/Architekten miteinander und organsiert den Erfahrungsaustausch. Dazu zertifiziert die Initiative Fachbetriebe, die sich durch Fachkompetenz sowie kunden- und lösungsorientierter Beratung auszeichnen.
Zertifizierte Händler
Ernst Straub GmbH, Konstanz ;
https://www.ernst-straub.de
Meesenburg GmbH, Flensburg ;
https://www.meesenburg.com
Steinrück GmbH & Co. KG, Düsseldorf;
https://www.steinrueck.de
Smarte Händler
Carl Wilh. Meyer GmbH & Co. KG, Oldenburg ;
https://www.cwmeyer.de
Ernst Straub GmbH, Konstanz;
https://www.ernst-straub.de
Hees + Peters GmbH, Trier;
http://heesundpeters.com
Hermann Asal Baubeschlag GmbH, Offenburg;
https://www.asal-baubeschlag.de
Klaus Baubeschläge, Saarbrücken;
http://klaus-sb.de
J.N. Kreiller KG,Traunstein;
http://www.kreiller.de
Kötter+Siefker GmbH + Co. KG , Lotte-Bueren;
https://www.ks-info.com
Laarmann + Peez, Hamburg;
http://laarmann-peez.de
Gebr. Lotter KG, Ludwigsburg;
http://www.lotter.de
Wilhelm Marx GmbH & Co. KG, Frankfurt/M.;
http://marx24.de
Meesenburg GmbH, Flensburg;
https://www.meesenburg.com
Meesenburg GmbH, Gütersloh;
https://www.meesenburg.com
Praetner GmbH & Co. Handels KG, Freising;
https://www.praetner.de
Rüschenschmidt&Tüllmann, Münster;
https://www.ruetue.de
Steinrück GmbH & Co. KG, Düsseldorf;
https://www.steinrueck.de
Thommel I & H Bedarf GmbH, Ravensburg ;
http://thommel.de
Willi Stober GmbH & Co. KG, Karlsruhe;
http://stober-online.de
2. EBH AG Wuppertal
In dieser Internationalen Dienstleistungsplattform für den Baubeschlaghandel kooperieren mittlerweile 180 Mitglieder-Standorten für Baubeschläge Europas.
Parallel zu unserer neuen Reihe „Intelligente Gebäude“ erläutern wir Begriffe.
Heute: Smart Office – das Büro der Zukunft
Digitale Whiteboards statt Flipcharts, Sensoren statt Schalter, Cloud statt Notizbuch. Längst keine Zukunftsmusik mehr wie beispielsweise der niederländische Wirtschaftsdienstleister Deloitte mit seinem weltweit modernsten Smart Office in Amsterdam oder die EDGE-Gruppe mit Ihren intelligenten Bürogebäuden in Berlin beweisen.
Das Büro der Zukunft ist smart und über digitale Systeme miteinander vernetzt. Vor allem „digitale Natives“ (ins digitale Zeitalter hineingewachsene Generation) fordern heute für ihren Büro-Arbeitsplatz intelligente Lösungen, die sich im Begriff Smart Office vereinen. Vom digitalen Whiteboard (interaktive Tafel) über Videocall bis hin zum automatischen Gebäudemanagement definiert Smart Office flexible offene wie geschlossene Räume für individuelles als auch gemeinschaftliches Arbeiten. Individuelle Bedürfnisse der Menschen an Licht, Raumtemperatur, Verschattung oder Raumklima werden über Sensoren erfasst und angepasst. So steigt das Wohlbefinden jedes einzelnen. Energie- und Wartungskosten werden minimiert. Für die nötige Sicherheit sorgen digital gesteuerte Rauch- Feuer- und Wassermelder, die in Gefahrensituationen selbstständig zuständige Stellen alarmieren, um nur einige Beispiele zu nennen.