Der Blick fällt in ein Zimmer, das in Naturtönen eingerichtet ist: Links vorn ist noch eine Ecke eine Sofas zu sehen, im Hintergrund eine weißer, halbhoher Schubladenschank, der im unten Teil Schallplatten beherbergt. Es folgt eine beige Tür mit Holzmaserung in Querrichtung, daran schließt ein Wandregal an, das aus mehreren ineinandergreifenden Quadern besteht und in dem diverse Dinge stehen. Es folgt die Raumecke mit einem Vorsprung über die gesamte Wandhöhe, dann ist eine moderne Stehlampe zu sehen, gefolgt von einer weiteren Tür im gleichen Design. Allerdings öffnet diese sich aus dem Raum raus, während die andere sich in den Raum öffnet. Mit etwas Abstand zur zweiten Tür folgt eine Wandbegrünung, davor liegt ein runder beiger Teppich.
Von einem Rückgang bei der Nachfrage an Innentüren (ohne Funktionstüren) war 2020 in Österreich nichts zu spüren. Quelle: Jeld-Wen

Bauelemente

18. March 2021 | Teilen auf:

Nachfrage nach Innentüren in Österreich stabil

In Österreich zeigt sich die Nachfrage nach Innentüren auch im Jahr 2020 als stabil. Allerdings schmälert das starke Objektgeschäft das Preisniveau, wie aktuelle Daten einer Marktstudie zu Innentüren des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse zeigen.

Im letzten Jahr war von einem Rückgang bei den Innentüren (ohne Funktionstüren) nichts zu spüren. Absatzseitig setzte sich die Wachstumsdynamik der letzten Jahre nahezu ungebremst fort, so eine Erkenntnis der Marktforscher. Demnach wuchs im Nachbarland die Nachfrage nach Innentüren im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 885.000 Stück. Rund 70 Prozent der Zuwächse kamen aus dem Geschoßwohnungsbau, wodurch es hier nur Zuwächse bei vergleichsweise preisgünstigen Innentüren aus Röhrenspan und Kartonwabe gab. Da gleichzeitig der Durchschnittspreis für Rohtüren und Innentüren mit hochwertigem Türenaufbau (Massivholztüren, Innentüren aus Vollspanplatten, Flachsplatten etc.) sank, gab das Preisniveau am Gesamtmarkt deutlich nach. Der Durchschnittspreis einer Innentüre reduzierte sich um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Infolgedessen entwickelten sich die Herstellererlöse mehr oder weniger nur seitwärts. Der Umsatz mit Innentüren stieg moderat um 0,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 166,3 Millionen Euro.

Der Ausblick bis 2022 ist deutlich freundlicher. Für das laufende und das kommende Jahr prognostiziert Branchenradar ein stabiles Umsatzwachstum von jährlich knapp 3 Prozent. Zum einen, da mit keinen weiteren Anteilsgewinnen der Preiseinstiegslage zu rechnen ist. Zum anderen, weil die Nachfrage konstant wächst.