Bildschhirm mit "Creating Tomorrow"
Der erstmals rein digitale Zukunftsbericht 2024 stellt das ambitionierte Nachhaltigkeitsprogramm des Unternehmens vor. (Quelle: Maco)

Nachhaltigkeit 2024-04-07T22:00:00Z Nachhaltigkeit als Gamechanger

Salzburg (Österreich) – Maco hat auf der Fensterbau Frontale seinen Zukunftsbericht 2024 vorgestellt. Unter dem Titel „Creating tomorrow. Joining forces.“ stellt der Spezialist für Fenster-, Tür- und Großflächenbeschläge Ideen vor, wie der nachhaltige Wandel gelingen kann. Das Unternehmen will dabei Kräfte bündeln und gemeinsam mit Partnern, Dienstleistern und Lieferanten in allen Märkten sowie entlang der Produktionskette in eine nachhaltigere Zukunft gehen.

„Wir denken unsere Elemente bis zum Bauanschluss für energieeffiziente Fassaden und erweitern unser breites Portfolio um kreislauffähige Produkte und Services, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. So steigern wir den Mehrwert für unsere Kunden im täglichen Geschäft“, erläutert Geschäftsführer Guido Felix. Dafür gehe der Beschlaghersteller neue Wege – in der Materialzusammensetzung, im Produktdesign, in Verpackungen und im Herstellungsprozess.

Bis zu 30 Jahre und länger seien die Produkte im Einsatz und verbesserten dadurch die Energieeffizienz von Gebäuden. Schon in der Produktentwicklung werde der gesamte Lebenszyklus mitbedacht: Topologie optimiertes Produktdesign, minimales Bauteilgewicht, geringstmöglicher Rohstoffeinsatz und ein nachhaltiger Materialmix – jedes Detail werde auf seine ökologischen Auswirkungen hin überprüft, teilt der Anbieter mit.

Optimale Kombination durch „Circularity Index“

Das „Circular Globe Label“ bestätigt von externer Seite, dass der Hersteller seine Aktivitäten, Produkte und Dienstleistungen auf die Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft ausrichtet. (Quelle: Maco)

Der neue „Circularity Index“ filtere demnach etwa softwarebasiert die umweltverträglichsten Rohstoffe sowie deren optimale Kombination für einzelne Artikel heraus. Softwaregestützt lasse sich zudem die bestmögliche Geometrie bei gleichbleibender Qualität und Funktionalität berechnen – das reduziere Material, CO2 sowie Durchlaufzeiten in der Produktion. Ressourcen schont das Salzburger Familienunternehmen zudem durch innovative Recyclingprozesse, Abwasseraufbereitung und den Zukauf von Rohstoffen mit hohem Recyclinganteil, heißt es in einer Mitteilung.

Ein weiterer Schwerpunkt sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie. Das Unternehmen beziehe Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft und Windenergie. Zusätzlich werden alle Produktionsstandorte sukzessive mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet – 2023 konnte die Menge des selbst produzierten Stroms auf über eine Million kWh Strom im Jahr gesteigert werden, so der Hersteller. Die in den Produktionsprozessen entstehende Abwärme werde zum Heizen genutzt und dank Einbau einer neuen Wärmepumpe konnten am Standort Trieben 2023 über 1.345 Tonnen CO2 eingespart werden.

Nachhaltigkeit als unternehmerische Pflicht

„Nachhaltigkeit wird zur unternehmerischen Pflicht und wirtschaftlichen Grundlage. Mit unserem hohen zirkulären Reifegrad – extern nachgewiesen durch das ,Circular Globe Label‘ und Fortschritts-Assessment, bei dem wir uns im Vergleich zu 2022 um weitere zehn Prozent steigerten – verfügen wir über wertvolles Know-how und wollen als Vorreiter unsere Branche mitgestalten“, sagt Petra Engeler-Walch, Bereichsleitung HSEQ und Nachhaltigkeitsmanagerin.

zuletzt editiert am 02. April 2024
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