Eine Gruppe von vier Männern steht vor einem modernen Bürogebäude auf einer grünen Wiese.
Die Klimaschutzmaßnahmen machen den Anbieter zum wertvollen Partner des Umweltpakts Bayern, der anderen Unternehmen als Vorbild dienen soll. Auf dem Bild (v.l.): Wirtschaftsförderer Thomas Perzl, Landrat Max Heimerl, Jürgen Ruppel (Geschäftsführung Schörghuber) und Reinhold Fellner (Leitung Produktmanagement). (Quelle: Schörghuber)

Bauelemente 2025-04-07T09:35:08.259Z Nachhaltigkeitsstrategie bei Schörghuber

Der Spezialtürenhersteller Schörghuber ist sich nach eigenen Angaben seiner Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen bewusst. Daher verfolgt das Unternehmen bereits seit vielen Jahren eine Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den drei Säulen Berechnung, Reduktion und Kompensation basiert. So wird für die Produkte sowie für das Unternehmen insgesamt CO2-Neutralität sichergestellt.

Als Basis der Nachhaltigkeitsstrategie dient die jährliche Berechnung der CO2-Bilanz der beiden Standorte Ampfing und Jahrdorf, inklusive der dort gefertigten Spezialtüren, nach den Standards des Greenhouse Gas Protocol. Diese Berechnungen berücksichtigen die verwendeten Materialien und die benötigte Energie bei der Herstellung der Rohstoffe, der Produktion, den Verarbeitungsprozessen und dem Transport zum Kunden.

Im zweiten Schritt wird nach weiteren Einsparpotenzialen in der Verwaltung und der Fertigung geschaut und Einsparziele formuliert. Unterschieden wird zwischen Scope-1-Emissionen, die vom Unternehmen selbst erzeugt werden oder unter dessen Kontrolle stehen, Scope-2-Emissionen, die durch den Kauf von Energie (zum Beispiel Strom) anfallen und Scope-3-Emissionen. Letztere entstehen durch Aktivitäten, die nicht vom Unternehmen kontrollierbar sind, wie etwa der Pendelverkehr der Mitarbeitenden oder eingekaufte Produkte von Lieferanten. Bei den formulierten Einsparzielen wird zwischen produktbezogenen und unternehmensbezogenen Reduktionsmaßnahmen unterschieden.

Die Nachhaltigkeitsstrategie macht den Anbieter zu einem wertvollen Partner des Umweltpakts Bayern und zu einem Vorbild für andere Unternehmen, heißt es dazu. Der Umweltpakt Bayern ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Alle teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich – wie Schörghuber – dazu, Umweltschutzmaßnahmen umzusetzen, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen.

zuletzt editiert am 07. April 2025
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