RAL-Zertifikat Innentüren - Prüfung. Quelle: Ift Rosenheim
Ermittlung von Einschlagtiefe und Einschlagdurchmesser nach dem harten Stoß (nach EN 1192 und RAL-GZ 426). Quelle: Ift Rosenheim

Bauelemente

26. May 2021 | Teilen auf:

Neue Anforderungen für RAL-Gütezeichen „Innentüren“

Innentüren unterliegen je nach Nutzung unterschiedlichen Anforderungen. Für Klarheit bei der Planung und Ausschreibung sorgen die Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 426. Deren Ziel ist die Sicherung einer hohen Produktqualität von Türblättern und Türzargen, die über die normativen Anforderungen hinausgeht.

Die überarbeitete und aktualisierte Fassung wurde im Februar von der Gütegemeinschaft Innentüren für Holz und Holzwerkstoffe herausgegeben. Erfüllt ein Hersteller sämtliche Anforderungen, wird ihm das RAL-Gütezeichen Innentüren verliehen. Dadurch kann er nachweislich eine hohe Produktqualität zusichern, die über die normativen Grundanforderungen hinausgeht. Die notwendigen Prüfungen der Produkte und die Überwachung der Fertigung führt das ift Rosenheim durch.

Das Gütezeichen ist für Architekten, Endkunden und den Handel auch eine verlässliche Entscheidungshilfe. Denn mit den enthaltenen Einsatzempfehlungen für Türblätter können – je nach Einsatzzweck – die richtigen Eigenschaften bei der Ausschreibung definiert und ausgewählt werden.

Die Aktualisierung der Güte- und Prüfbestimmungen für Innentüren erfolgte auf Basis der europäischen Norm EN 14351-2, den Erfahrungen des Güteausschusses und der beteiligten Institute, wie dem Ift Rosenheim. Die Prüfungen befassen sich unter anderem mit folgenden Beanspruchungen beziehungsweise Eigenschaften: hygrothermische Beanspruchung, mechanische Beanspruchung, Oberflächenbeständigkeit, Kantenstoßfestigkeit, Feuchte- und Nässebeständigkeit sowie Glasanbindung.