Vier Fahnen mit dem Logo von Arbonia wehen im Wind vor einem bewölkten Himmel.
Mehr Rücken- als Gegenwind erwartet Arbonia in den kommenden Jahren. (Quelle: Screenshot Arbonia)

Bauelemente 2025-03-31T18:19:52.039Z „Next25“: Arbonia will weiter wachsen

Im Rahmen der „Next25“, dem ersten eigenen Kongress, hat sich Arbonia als führender Türenhersteller Europas präsentiert und seine Strategie erläutert. In Erfurt stellte der Konzern erstmals alle Marken unter einem Dach für Kunden, Architekten, Projektentwickler, Zulieferer, Investoren und Interessierte vor und gab dabei einen umfassenden Einblick in die Produktwelt sowie den neuen Markenauftritt.

Akquisitionsstrategie mit drei Säulen

Dabei wurde deutlich, dass das Unternehmen an seiner Akquisitionsstrategie, die auf den drei Säulen „Ausweitung der geografischen Präsenz in Europa“, „Erweiterung des Produktportfolios“ und „Diversifizierung der Vertriebskanäle“ basiert, festhalten will, um sein Wachstum nachhaltig zu steigern und neue Marktpotenziale zu erschließen.

Fokusthema Nachhaltigkeit

Bei allen Aktivitäten will die Firma weiterhin auf das Thema Nachhaltigkeit setzen und bei der eigenen Energieversorgung auf erneuerbare Energien zurückgreifen. So stammen gruppenweit 66 Prozent des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen – beim Wärmeverbrauch sind es sogar 95 Prozent, teilt das Unternehmen mit.

Ziel: Überdurchschnittliches Marktwachstum

Auf Basis eines abgeschlossenen Investitionsprogramms in Kapazitäts- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Erhöhung von Marktanteilen in ihren Heim- und angrenzenden Zielmärkten strebt die Gruppe zukünftig ein überdurchschnittliches Marktwachstum in Zentraleuropa an. Der Fokus liegt dabei auf der Konsolidierung bestehender Märkte, der Erschließung neuer Absatzkanäle und der kontinuierlichen Optimierung von Prozessen, heißt es in einer Mitteilung.

Trotz des aktuell herausfordernden Marktumfelds stellt die Arbonia eine Marktberuhigung aufgrund anziehender Renovierungstätigkeit fest und erwartet bis 2029 einen Umsatz zwischen 820 und 850 Millionen Schweizer Franken bei einer EBITDA-Marge zwischen 14 und 15 Prozent.

zuletzt editiert am 01. April 2025
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