Nicht überall höhere Auftragseingänge im September.
Leichter Rückgang beim verarbeitenden Gewerbe. (Quelle: Gerd Altmann/Pixabay)

2021-11-04T10:13:35.499Z Nicht überall höhere Auftragseingänge im September

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2021 saison- und kalenderbereinigt 1,3 Prozent höher ausgefallen als im August 2021. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich im September 2021 ein Anstieg von 0,2 Prozent.

Die Aufträge aus dem Inland fielen um 5,9 Prozent. Die Auslandsaufträge erhöhten sich um 6,3 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 7,3 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen, beeinflusst durch die Großaufträge im Maschinenbau, um 14,9 Prozent (ohne Großaufträge: +6,7 Prozent).

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang um 2,0 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg um 3,9 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 1,7 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im September saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent niedriger als im August 2021. Damit liegt er kalenderbereinigt 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im September 2021 saison- und kalenderbereinigt 10,4 Prozent niedriger.

zuletzt editiert am 04. November 2021
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