Die Stärkung des Europageschäfts gehört zu den strategischen Wachstumsfeldern der Nordwest Handel AG. Mit der Ausweitung der internationalen Zentralregulierung in Zusammenarbeit mit der NW TeamFaktor GmbH und den dort kooperierenden Kreditinstituten schafft das Verbundunternehmen nach eigenen Angaben die Grundlage für sichere, effiziente und skalierbare Geschäftsbeziehungen über Ländergrenzen hinweg.
Bereits seit Januar 2025 wird das Modell im Geschäftsbereich Haustechnik erfolgreich eingesetzt. Gemeinsam mit den internationalen Kooperationspartnern Van Marcke und Richardson wurden tragfähige Strukturen aufgebaut, die sich inzwischen im Markt etabliert haben. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider: Das über die internationale Zentralregulierung abgewickelte Volumen im Bereich Haustechnik lag per August 2026 mehr als 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Parallel dazu wurde das Netzwerk durch weitere internationale Lieferantenpartnerschaften kontinuierlich ausgebaut.
Auf Basis der gewonnenen Erfahrungen und etablierten Prozesse wurde in diesem Jahr damit begonnen, das Konzept auf den Bereich Bau Handwerk-Industrie zu übertragen. Die Resonanz ist durchweg positiv: Bereits in den ersten Wochen konnten zahlreiche Kunden für das Modell gewonnen werden. Mittlerweile haben mehr als 40 internationale Lieferanten entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet, weitere Partnerschaften befinden sich in der Umsetzung, sagt die Verbundgruppe.
Seit September werden bereits erste Umsätze abgewickelt. Für Fachhandelspartner und Lieferanten ergeben sich daraus konkrete Vorteile: standardisierte und effiziente Prozesse, höhere Planungssicherheit sowie eine sichere finanzielle Abwicklung internationaler Geschäfte.
