Auch im vergangenen Jahr setzte sich in Österreich der Abschwung am Markt für Innentüren weiter fort, wenngleich mit geringerem Tempo als zuvor. Laut aktuellem Branchenradar Innentüren sanken die Herstellererlöse um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt rund 159 Millionen Euro. Die Verluste kamen ausschließlich vom Neubau, mehr als 60 Prozent vom Objektwohnbau. Das Ersatzgeschäft im Gebäudebestand stagnierte auf Vorjahresniveau, teilen die Marktforscher mit.
Überdurchschnittliche Verluste gab es demnach bei Innentüren aus Kartonwabe sowie bei Ganzglastüren. Nahezu stabile Umsätze erzielten Massivholztüren sowie Innentüren aus Vollspan- oder Flachsplatten. „Der Wettbewerb wird immer preisgetriebener“, sagt Studienautor Thomas Bruck und betont: „Obwohl die Materialpreise deutlich anzogen, erhöhte sich der durchschnittliche Verkaufspreis praktisch nicht.“
