In Österreich bleibt der Markt für Haustüren auch trotz einer staatlichen Sanierungsoffensive weiterhin in Schieflage. Das zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie von Branchenradar.com Marktanalyse. Demzufolge schrumpfte der Markt (ohne Wohnungseingangstüren und Türportale) auch 2024 signifikant. Die Herstellererlöse sanken um 5,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 126 Millionen Euro, obgleich die Verkaufspreise im Schnitt um mehr als drei Prozent stiegen.
Laut dem Marktforschungsinstitut war für den Rückgang der überaus schwache Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern ausschlaggebend. Im Jahresvergleich sank der Umsatz um gut 17 Prozent. „Im Gegensatz zu Fenstern wirkte auch die staatliche Sanierungsoffensive von Bund und Ländern nicht wirklich“, sagt Studienautorin Aferdita Bogdanovic. „Während bei Fenstern der Sanierungsmarkt absatzseitig um sechs Prozent wuchs, wurden bei Haustüren um fast zwei Prozent weniger Türen durch neue ersetzt als im Jahr davor“, so Bogdanovic.
