Die Folgen des schwächelnden Wohnungsneubaus waren 2024 in Österreich auch am Markt für Wohnungstüren deutlich zu spüren. Das Renovierungsgeschäft entwickelte sich dabei kaum besser als der Neubau. Laut aktuellem Branchenradar Wohnungstüren sanken 2024 die Herstellererlöse um 15,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 72,3 Millionen Euro.
Damit wurden 13,4 Millionen Euro weniger erlöst als im Jahr davor. Knapp 8,7 Millionen Euro davon entfielen auf den Neubau (-16,5 Prozent gegenüber Vorjahr), der Rest auf den rückläufigen Austausch von Wohnungstüren im Gebäudebestand (-14,3 Prozent gegenüber Vorjahr).
Dass auch der Sanierungsmarkt zuletzt gewaltig erodierte, ist nur in Zusammenhang mit den Vorziehkäufen der Jahre 2022 und 2023 zu verstehen. Preisbereinigt war damals das Umsatzniveau im Schnitt um zehn Prozent höher als die Jahre davor, teilt das Marktforschungsinstitut mit.
