Die Wohnbaugesellschaften kamen auch in Österreich im vergangenen Jahr laut Berechnungen von Branchenradar Marktanalyse nicht in die Gänge. Verantwortlich für den signifikanten Rückgang der Wohnbaubewilligungen war demnach ausschließlich der Geschoßwohnbau. Dennoch dürften die Baubeginne im laufenden Jahr leicht wachsen, meldet das Marktforschungsinstitut.
Positives viertes Quartal 2025
Positiv ist, dass im vierten Quartal 2025 fast 15 Prozent mehr Wohneinheiten für den Bau in neuen Gebäuden freigegeben wurden als im Jahr davor. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern lag das Plus bei 6,6 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern sogar bei 17,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Was das Gesamtjahr betrifft, ist die Bilanz allerdings weniger erfreulich, nicht zuletzt weil Statistik Austria die Zahlen für die Vorquartale zum Teil massiv korrigierte, heißt es in einer Mitteilung.
Insgesamt wurden demnach im Vorjahr rund 31.700 Wohneinheiten in neuen Gebäuden bewilligt, um 6,9 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Neubaugenehmigungen sanken allerdings ausschließlich im Objektwohnbau. Im Jahresvergleich wurden um 12,5 Prozent weniger Wohnungen bewilligt, insgesamt nur noch rund 21.700. Zur Erinnerung: Im Jahr 2020 waren es noch 45.300 Wohneinheiten, berichtet das Institut.
