Der Markt für Wohnungseingangstüren kommt in Österreich auch 2025 nicht auf die Beine. Preiserhöhungen federten den Umsatzrückgang zwar etwas ab, dennoch zeigen aktuelle Analysen des Marktforschungsinstituts Branchenradar Marktanalyse einen Rückgang der Herstellererlöse um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 70 Millionen Euro.
Preiserhöhungen federn Umsatzrückgang ab
„Dabei wäre der Rückgang deutlich stärker ausgefallen, wenn sich die Verkaufspreise nicht im Schnitt um mehr als vier Prozent erhöht hätten“, kommentiert Studienautor Thomas Bruck. Der Preisanstieg war demnach im Wesentlichen die Folge wachsender Beschaffungs- und Personalkosten und einem Trend zu höherpreisigen Systemtüren der Widerstandsklassen RC 3 und RC 4+ im Bestandsgeschäft zu verdanken.
Bestandsgeschäft stagniert
Demzufolge lässt sich die rückläufige Marktentwicklung komplett auf den Bereich Neubau zurückführen. Allein in Mehrfamilienhäusern sank der Bedarf im Jahresvergleich um gut zwölf Prozent, im Nicht-Wohnbau um 4,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Das Bestandsgeschäft stagnierte dagegen auf Vorjahresniveau, teil das Marktforschungsinstitut mit.
