Allebacker aus Großröhrsdorf entwickelte eine Brief-Paketkasten-Kombination, die das direkte Zustellen von Post und Paketen ermöglicht, auch wenn niemand zu Hause ist.
Allebacker aus Großröhrsdorf entwickelte eine Brief-Paketkasten-Kombination, die das direkte Zustellen von Post und Paketen ermöglicht, auch wenn niemand zu Hause ist. (Quelle: Allebacker)

Branche im Blick 2021-06-12T22:00:00Z Paketempfang leicht gemacht

Die Firma Allebacker aus Großröhrsdorf stellt Briefkästen her. Aufgrund ihrer neuesten Entwicklung soll der Postbote innerhalb von 15 Sekunden ein Paket zustellen und das zu jeder Zeit können.

Endlich ist das langersehnte Paket da. Eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten informiert, dass es beim Nachbarn oder im Paketshop abgeholt werden kann. Also schnell rüber gehuscht und das Päckchen abgeholt. Doch wer kennt es nicht, der Nachbar ist gerade nicht da oder das Paket kann erst am nächsten Tag im Paketshop abgeholt werden. Also heißt es weiter warten. So ein Pech aber auch.

So ähnlich geht es vielen, die tagsüber, wenn der Paketbote kommt, nicht zu Hause sind. Doch das könnte sich ändern. Die Firma Allebacker aus Großröhrsdorf entwickelte eine Brief-Paketkasten-Kombination, die das direkte Zustellen von Post und Paketen ermöglicht, auch wenn niemand zu Hause ist.

„Wir sind ständig auf der Suche nach neuen, innovativen Ideen, um eine Nische im Markt zu finden, aber auch um den Kunden bessere Lösungen anbieten zu können“, erklärt Allebacker-Geschäftsführer Manfred Schulte. Klar, es gebe bereits Paketkastensysteme, aber diese würden sich nicht direkt am Wohnhaus des Kunden befinden. „Es muss doch eine Möglichkeit geben, dem Empfänger sein Paket direkt und trotzdem sicher und individuell zustellen zu können“, dachte sich Manfred Schulte.

In seinem Unternehmen wurde jetzt eine solche Lösung entwickelt. Die Brief-Paket-Kombination Pafory wird direkt vor dem Haus oder im Eingangsbereich aufgestellt, und ist nicht nur für einen Kunden gedacht, sondern kann auch für mehrere Mieter eingesetzt werden - mit der entsprechenden Anzahl von Boxen. Neben dem Briefschlitz und dem Paketkasten gehört ein Klingelfach zum System.

So funktioniert es:

Kommt der Bote mit dem Paket, drückt er auf die Klingel des jeweiligen Paketempfängers und aktiviert damit den Scanner an der Brief- Paketkastenkombination. An diesem Scanner kann er das Paket über den darauf befindlichen Code einscannen, ein weiteres Klingelfach mit den Namen der Mieter öffnet sich hinter einer Abdeckleiste. So ist das System auch gleich vor Vandalismus geschützt. Auf der Leiste drückt der Bote erneut den Namen des Empfängers, und das Paketfach öffnet sich. Nur noch das Paket einlegen, eine Benachrichtigungskarte für den Empfänger ausfüllen und in den Briefschlitz werfen. So erfährt der Empfänger, dass für ihn ein Paket da ist, und kann es sofort selbst herausnehmen. Wurde ein Paket in das Paketfach eingelegt öffnet sich dieses automatisch wenn der Empfänger nach Hause kommt und sein Brieffach öffnet. Die Boxen eignen sich für Pakete bis zu einer Größe von 33 mal 42 mal 36 Zentimeter.

Die Brief- und-Paket-Kastenkombination ist vor allem für Vermieter von Mehrfamilienhäusern und für Firmen gedacht. „Im Moment stehen wir noch ganz am Anfang mit der Produktion, aber ich bin optimistisch, dass das Produkt auf dem Markt ankommt“, so Manfred Schulte. Einen Vermieter gibt es schon, der das Paketsystem vor seinem Mehrfamilienhaus installiert hat.

Manfred Schulte blickt optimistisch in die Zukunft, dass dieses System bei noch vielen anderen Interesse finden wird.

Kommt der Bote mit dem Paket, drückt er auf die Klingel des jeweiligen Paketempfängers und aktiviert damit den Scanner an der Brief- Paketkastenkombination. An diesem Scanner kann er das Paket über den darauf befindlichen Code einscannen, ein weiteres Klingelfach mit den Namen der Mieter öffnet sich hinter einer Abdeckleiste. So ist das System auch gleich vor Vandalismus geschützt. Auf der Leiste drückt der Bote erneut den Namen des Empfängers, und das Paketfach öffnet sich. Nur noch das Paket einlegen, eine Benachrichtigungskarte für den Empfänger ausfüllen und in den Briefschlitz werfen. So erfährt der Empfänger, dass für ihn ein Paket da ist, und kann es sofort selbst herausnehmen. Wurde ein Paket in das Paketfach eingelegt öffnet sich dieses automatisch wenn der Empfänger nach Hause kommt und sein Brieffach öffnet.
Kommt der Bote mit dem Paket, drückt er auf die Klingel des jeweiligen Paketempfängers und aktiviert damit den Scanner an der Brief- Paketkastenkombination. An diesem Scanner kann er das Paket über den darauf befindlichen Code einscannen, ein weiteres Klingelfach mit den Namen der Mieter öffnet sich hinter einer Abdeckleiste. So ist das System auch gleich vor Vandalismus geschützt. Auf der Leiste drückt der Bote erneut den Namen des Empfängers, und das Paketfach öffnet sich. Nur noch das Paket einlegen, eine Benachrichtigungskarte für den Empfänger ausfüllen und in den Briefschlitz werfen. So erfährt der Empfänger, dass für ihn ein Paket da ist, und kann es sofort selbst herausnehmen. Wurde ein Paket in das Paketfach eingelegt öffnet sich dieses automatisch wenn der Empfänger nach Hause kommt und sein Brieffach öffnet. (Quelle: Allebacker)

Die Boxen eignen sich für Pakete bis zu einer Größe von 33 mal 42 mal 36 Zentimeter.
Die Boxen eignen sich für Pakete bis zu einer Größe von 33 mal 42 mal 36 Zentimeter. (Quelle: Allebacker)
zuletzt editiert am 14. Juni 2021
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