Ein großer Haufen alter, demontierter Kunststoff-Fensterrahmen liegt auf einer Baustelle zur Entsorgung bereit, während im Hintergrund ein Gebäude mit Baugerüst saniert wird.
Der Materialkreislauf für PVC-Altfenster trägt nicht nur zur allgemeinen Ressourcenschonung, sondern auch konkret zur Energieeinsparung und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei. (Quelle: Rewindo)

Bauelemente 2026-09-14T10:00:00Z Plus 32 Prozent: Rewindo steigert Recyclingmenge

Gute Nachrichten für das PVC-Altfensterrecycling in Deutschland: Rewindo hat 2025 eine Steigerung der Recyclingmenge um 32,3 Prozent erreicht. Das Unternehmen meldet damit die bisher höchste Zuwachsrate seit der Gründung im Sommer 2002. Im Bereich Post Consumer wurden gemäß Recovinyl (Database RecoTraceTM) 58.358 Tonnen an PVC-Altfenstern, -Rollläden und artverwandten Produkten verzeichnet (gegenüber 44.109 Tonnen im Jahr 2024). An Produktions- und Verarbeitungsabfällen fielen 83.237 Tonnen an. Die Gesamt-Recyclingmenge stieg somit von 131.000 Tonnen im Jahr 2024 auf 141.595 Tonnen im Folgejahr. „Wir haben auf diese Weise einen deutlichen nationalen Beitrag zur Erreichung der Recyclingziele von VinylPlus®, der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche, geleistet“, sagt Geschäftsführer Michael Vetter.

Recyclingquote stieg 2025 auf 94,5 Prozent

Zugleich ist es laut Mitteilung dem Rewindo-System gelungen, die Menge der thermischen Verwertung von PVC-Altfenstern in den MVA gegenüber 2024 in etwa zu halbieren. „Dies ist mit Blick auf die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung, wie sie in den aktuellen Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Gewerbeabfallverordnung zum Ausdruck kommen, von besonderer Bedeutung und zeigt, dass das werkstoffliche Altfensterrecycling voll im Trend liegt“, so Vetter. Damit einher ging auch die Recyclingquote 2025 in Höhe von 94,5 Prozent (2024: 87 Prozent) der erfassbaren und verfügbaren Altfenster – eine Steigerung um 7,5 Prozent, teilt das Unternehmen mit.

Weiterhin moderates Wachstum,

Für die kommenden Jahre rechnet die Firma mit einem weiteren moderaten Wachstum, ohne dabei erneut so hohe Zuwachsraten wie 2025 zu erzielen. Vetter: „Fakt ist allerdings, dass der energetische Sanierungsbedarf im Gebäudebestand nach wie vor sehr hoch ist und viel Potenzial für die Zukunft bietet. Beschleunigt wird das Ganze durch die gesetzlichen Vorgaben und die vorgegebenen Klimaziele der Politik. Davon wird auch die PVC-Fensterbranche profitieren, die mit ihren Produkten eine umfassende Lösung für die Transformation des Gebäudebestandes anbietet.“

zuletzt editiert am 13. September 2026
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