Pfusch am Bau ist nicht nur gefährlich, sondern kann auch eine Kostenfalle werden. Abhilfe schafft das RAL-Gütezeichen Montage. Darauf weist die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. hin. Denn nur Fachbetriebe, deren Montagearbeiten höchsten Güte- und Sicherheitsanforderungen entsprechen, dürften es tragen. Geschäftsführer Frank Lange betont: „Ein gutes Fenster nützt wenig, wenn es nicht fachgerecht eingebaut wird. Im schlimmsten Fall bleibt es undicht und lässt sich nicht richtig schließen.“ Deshalb sollten Bauherren auch bei der Montage auf das orangene Siegel achten, teilt die Gütegemeinschaft mit.
Höchste Qualitätsansprüche
Das zweite RAL-Gütezeichen für Fenster, Fassaden und Haustüren verspricht, dass die Bauelemente höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Nur Produkte, die umfangreiche Tests bestehen, dürfen es tragen. Die strengen Anforderungen gelten sowohl für die Einzelteile – etwa für Profile, Verglasung und Beschläge, als auch für die zusammengebauten Produkte.
Eigene Güte- und Prüfbestimmungen
Die Prüf- und Qualitätskriterien werden in eigenen Güte- und Prüfbestimmungen geregelt. Diese sind immer an den aktuellen technischen Standard angepasst und werden gemeinsam mit dem staatlich akkreditierten Prüfinstitut IFT Rosenheim festgelegt. Die unabhängige Überprüfung erfolgt dann im Anerkennungsverfahren des RAL-Instituts gemeinsam mit Prüfinstituten, Behörden und Verbänden, heißt es in einer Mitteilung.
Neue Internetseite
Einen Überblick über alle Fachbetriebe mit RAL-Gütezeichen finden Interessierte auf der neuen Seite der Gütegemeinschaft www.sehr-gute-fenster.de . Hier können sich Kunden und Kundinnen umfassend über das Qualitätsversprechen gütegesicherter Fenster informieren und gezielt den geeigneten Fachbetrieb finden.
