Noch hat das Bauamt der Stadt Radevormwald den Antrag von Gira zur Errichtung eines großflächigen Solarparks noch nicht abschließend genehmigt. Doch die davon unabhängigen Vorarbeiten sind nach Ausschreibung und Vergabe der entsprechenden Aufträge längst angelaufen. „Uns war wichtig, alles so weit vorzubereiten, dass wir unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung mit dem Aufbau der Photovoltaik-Module beginnen können“, erklärt Dietmar Daszkiewicz, der bei Gira das Facility Management verantwortet und das Großprojekt federführend betreut.
Bis Mitte Januar 2025 sollen insgesamt 13.794 Photovoltaik-Module aufgebaut und installiert sein, die ab Sommer 2025 das dortige Produktions-, Logistik- und Entwicklungszentrum mit Solarstrom versorgen. Beauftragt hat Gira damit die Apricus Solar AG aus Dortmund, die sich auf Gewerbe- und Industriesolarkraftwerke spezialisiert hat. Den Vertrag haben die Geschäftsführer beider Unternehmen Mitte September unterschrieben. „Ursprünglich hatten wir mit über 20.000 Modulen gerechnet“, so Dietmar Daszkiewicz. „Apricus hat uns aber zu größeren und effizienteren PV-Elementen mit einer Leistung von 650 Watt statt der bislang eingeplanten 450 Watt pro Modul geraten.“ Damit erhöht sich auch die jährliche Energieausbeute auf 9,8 Millionen Kilowattstunden – ein Plus von 15 Prozent gegenüber der bisherigen Planung.
