Ein Arbeiter in einer Fabrik, der ein Fenster montiert.
Der litauische Fenster- und Türenhersteller Roda wurde 1991 gegründet und ist neben Litauen auch in Dänemark, Irland und Island aktiv. Die Spezialität des Familienbetriebs sind Holzfabrikate im europäischen, skandinavischen und englischen Stil. (Quelle: Roda)

Bauelemente 2025-02-24T07:00:00Z Roda wird Teil der IFN-Gruppe

Das Internationale Fensternetzwerk (IFN) stärkt seine Marktposition und übernimmt den litauischen Fenster- und Türenhersteller Roda. Das finale Closing wird voraussichtlich Mitte März erfolgen. Der Familienkonzern aus Traun (Österreich) erhöht damit die Versorgungssicherheit innerhalb der Gruppe. Neben den bisher bestehenden Kunden soll Roda auch andere Netzwerk-Mitglieder in Nordeuropa mit hochwertigen Fenstern und Türen beliefern. Zudem soll der litauische Standort gestärkt und auf entsprechendes Umsatzwachstum vorbereitet werden, heißt es in einer Mitteilung.

„Perfekte Ergänzung“

„Roda ist die perfekte Ergänzung für unser Netzwerk und wir sind überzeugt, den Umsatz von derzeit mehr als neun Millionen Euro pro Jahr durch die Akquisition langfristig verdoppeln zu können“, sagt Unternehmenssprecher Christian Klinger. Das Internationale Fensternetzwerk ist bereits seit 2015 in den nordischen Ländern präsent.

„Viel Umsicht und Erfahrung“

Der bisherige Eigentümer Nerijus Kralikauskas ist froh, dass durch die Übernahme das Unternehmen gestärkt wird und betont, dass „hier mit viel Umsicht und Erfahrung vorgegangen wird – im Sinne des Unternehmens und der 100 Beschäftigten.“ Kralikauskas steht der Gruppe im Sinne einer geordneten Übergabe für zumindest ein halbes Jahr als Berater zur Verfügung. Die Position des zukünftigen CEO wird der aktuelle COO Paulius Monkevičius übernehmen, der bereits seit 2004 im Unternehmen tätig ist, teilt die Gruppe mit.

zuletzt editiert am 21. Februar 2025
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