Die Roto Frank Holding AG hat im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 885 Millionen Euro und damit ein Plus zum Vorjahr von 2,2 Prozent erzielt. Das vierte Quartal 2023 sei zwar etwas besser als erwartet abgeschlossen worden, aber in Summe habe der Verlauf des Geschäftsjahres die Erwartungen des Managements leider bestätigt. Die „Stimmungseintrübung“ bei den Konsumenten halte in einigen Ländern an, so die Einschätzung von Alleinvorstand Dr. Eckhard Keill.
Auch im ersten Quartal 2024 sei in einigen für die Gruppe wichtigen Märkten noch keine „Aufbruchstimmung“ zu verzeichnen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Firma mit gleichbleibenden, vielleicht rückläufigen Umsätzen. Sparsamkeit im Allgemeinen und ein klarer Fokus auf Investitionen in zukunftsrelevante Technologien, Produkte und Services bestimmten auch in diesem Jahr die Entscheidungen des Anbieters.
Anlass zu Optimismus gäben allerdings die jetzt von führenden Bauelementeherstellern geplanten Investitionen. Das Ziel europäischer, amerikanischer und chinesischer Hersteller sei erkennbar, sich auf eine wieder starke Nachfrage nach Fenstern speziell für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden vorzubereiten. Dafür würden Produktionsanlagen modernisiert oder gleich neu angeschafft und die Produktionsprozesse optimiert.
„Auch wenn die Politik in einigen Ländern Europas zu wenig tut, um die Gebäudesanierung anzukurbeln – viele unserer Kunden gehen offensichtlich davon aus, dass ihr Geschäftserfolg dennoch zukünftig ganz wesentlich davon abhängen wird, ob sie attraktive Lösungen für Bestandsgebäude zu bieten haben“, so Keill.
