Roto-Gruppe rechnet auch 2024 mit leichtem Wachstum
Auf der Grazer Murinsel trafen sich Journalisten und Journalistinnen sowie Vertreter der Gruppe nach der Werksbesichtigung zum informellen Austausch im Rahmen des Fachpressetages. (Quelle: Harry Schiffer / www.photodesign.at)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2023-11-17T11:32:13.693Z Roto-Gruppe rechnet auch 2024 mit leichtem Wachstum

Die Roto-Gruppe hat bis Ende September 2023 beim Nettoumsatz ein Plus von rund zwei Prozent erzielt und sieht sich auf einem guten Weg. Das Ergebnis sei trotz der aktuell schwierigen Lage der Bauwirtschaft in Europa und China als „durchweg erfreulich“ zu bezeichnen. „Die drei Divisionen haben das Geschäftsjahr 2023 genutzt, um durch strategische Akquisitionen, Produktentwicklungen und den Ausbau von Serviceangeboten ihre Attraktivität weiter zu steigern“, erklärte Alleinvorstand Dr. Eckhard Keill im Rahmen des 18. Fachpressetags in Graz. Entsprechend zufrieden sei er mit der guten Performance der Divisionen. Enttäuschend agierten dagegen politische Gremien in einigen für das Unternehmen wichtigen Märkten: „Statt Branchen wie der unseren Rückenwind zu geben, produzieren die EU und die deutsche Bundesregierung sogar Gegenwind“, so Keill.

Die Einbußen bei der Nachfrage nach Bauelementen durch einen rückläufigen Neubau konnten durch ein gesteigertes Engagement in der Gebäudesanierung erfolgreich kompensiert werden, so der Holding-Vorstand. Für das Geschäftsjahr 2024 rechne er trotz des herausfordernden Markumfeldes und der schwierigen politischen Rahmenbedingungen erneut mit einem einstelligen Wachstum beim Nettoumsatz. „Unter der Voraussetzung, dass sich die internationale Politik darauf beschränkt, den Rahmen für eine klimagerechte Entwicklung von Gebäuden zu setzen. Ideologisch motivierte Versuche, die Nachfrage über Förderprogramme auf bestimmte Produkte oder Maßnahmen der Sanierung zu lenken, erschaffen Bürokratiemonster und wirken mittelfristig kontraproduktiv“, betonte Keill.

zuletzt editiert am 17. November 2023
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