Seit Oktober hat Roto in seinem Produktionswerk in Leinfelden-Echterdingen einen fahrerlosen Outdoor-Transportzug im Einsatz. Der elektrisch betriebene Routenzug fährt den gesamten Produktionsoutput vollautomatisiert autonom vom Zwischenlager der Produktion in den Versand. Im Servicecenter Logistik lädt der Zug die transportierten Paletten ebenfalls vollautomatisch ab. Be- und Entladung sowie Transport erfolgten autonom ohne manuellen Eingriff, teilt das Unternehmen mit.
Eingebettet sei das Projekt in die 2019 verabschiedete „Logistikstrategie 2025“, in der mehrere Konzepte mit dem Fokus auf Automatisierung und Digitalisierung definiert seien. Demnach versorgten bereits seit Ende 2020 fahrerlose Transportsysteme die Produktion indoor am Standort mit leeren Kartonagen und führten die vollen Kartons von den Montageanlagen in das Zwischenlager, berichtet der weltweit tätige Baubeschlag- und Dichtungsspezialist.
Projektleiter Stefan Duge sagt: „Durch das jetzt abgeschlossene Projekt haben wir einen Großteil der internen Materialflüsse optimal organisiert. Beide Transportsysteme bewirken sowohl eine sehr hohe Flexibilität als auch einen kontinuierlichen Materialfluss innerhalb unserer Produktion und Intralogistik.“ Der Mehrwert für Kunden werde bei der schnelleren Warenverfügbarkeit deutlich, so Duge.
