Schlechte Aussichten im Metallhandwerk NRW.
Getrübte Stimmung im Metallhandwerk NRW. (Quelle: Fachverband Metall NW)

2023-10-04T09:04:20.811Z Schlechte Aussichten im Metallhandwerk NRW

Sinkende Auftragsbestände und eine weitere Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten prägen das nordrhein-westfälische Metallhandwerk zu Beginn des Schlussquartals. Lediglich noch jedes vierte metallhandwerkliche Unternehmen schätzt seine aktuelle wirtschaftliche Lage als gut oder besser ein, jedes zehnte als mangelhaft.

Dabei sind zweidrittel der Feinwerkmechaniker und deutlich mehr als die Hälfte der Metallbauer von sinkenden Auftragsbeständen betroffen. Lediglich jedes vierzehnte Unternehmen rechnet mit einer raschen Verbesserung der eigenen Situation. Nicht verwunderlich, dass die Investitionsneigung auf einen Tiefststand fällt. Nicht einmal mehr jeder dritte Metaller plant aktuell Neuinvestitionen. Dabei werden die jetzt erzielbaren Preise noch von jedem fünften Unternehmen als gut bezeichnet. Allerdings sind schon jetzt knapp 15 Prozent der Metaller der Meinung, dass das Preisniveau auf den Absatzmärkten ungenügend sei.

Das spiegelt sich auch in den zentralen Herausforderungen für die Metaller wider: Mehr als die Hälfte der Feinwerker und vier von zehn Metallbauern befürchten einen sich intensivierenden Preiswettbewerb ebenso wie einen drohenden Auftragsmangel im nächsten Jahr. Dagegen haben sich die Befürchtungen hinsichtlich des Fachkräftebedarf im abgelaufenen Quartal um sieben Prozentpunkte auf jetzt 75 Prozent vermindert. Ein Tiefstwert seit Jahren!

zuletzt editiert am 04. Oktober 2023
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