Dieses Bild zeigt ein modernes Bürogebäude mit einer reflektierenden Glasfassade und einer außergewöhnlichen Struktur an der Spitze, vor einem blauen Himmel mit wenigen Wolken. Eine Wasserfläche im Vordergrund spiegelt Teile des Gebäudes wider.
Die Unternehmenszentrale „Schüco One“ wurde mit den drei Nachhaltigkeitslabels LEED, BREEAM und DGNB zertifiziert und verkörpert nach eigenen Angaben den Nachhaltigkeitsanspruch der Firma. (Quelle: Stefan Brückner, Schüco International)

Bauelemente 2024-08-14T20:14:39.771Z Schüco gründet ESG-Board für mehr Nachhaltigkeit

Schüco hat ein sogenanntes ESG-Board gegründet, um mit externer Expertise seinen Fokus auf ganzheitliches nachhaltiges Handeln zu schärfen. Das Bielefelder Unternehmen hat den Anspruch, mit seinen Produkten und Services Vorreiter für Nachhaltigkeit in der Baubranche zu sein. Diese Haltung kommt unter anderem in der langjährigen Zusammenarbeit mit dem WWF und der Stiftung KlimaWirtschaft zum Ausdruck.

Impulse für die Nachhaltigkeitsstrategie

Die Mitglieder des Boards mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sollen Impulse für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens setzen und deren Aktivitäten hinsichtlich der ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen bewerten. Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, sagt: „Wir stellen uns gerne der externen Prüfung. Die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen fließen in die Entscheidungsfindung unseres Unternehmens ein.“

Gremium aus externen Experten

Der Vorsitzende des Boards, ZIA-Ehrenpräsident Dr. Andreas Mattner, erklärt: „Schüco war schon immer führend in Fragen der Nachhaltigkeit und insbesondere der Kreislaufwirtschaft. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, einen weiteren Schritt zu gehen.“ Dem Gremium gehören darüber hinaus die Nachhaltigkeitsexpertin Maria Hill, der Polarforscher Arved Fuchs, der frühere stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Dr. Michael Vesper, und Goldbeck-Geschäftsführer Dr. Michael Six an.

ESG steht für „Environmental Social Governance“. Unternehmen sind laut der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der Europäischen Union – in Abhängigkeit von der jeweiligen Mitarbeiterzahl und ihres Umsatzes – künftig verpflichtet, einen jährlichen ESG-Bericht zu veröffentlichen. Die Gründung des ESG-Boards erfolgte zum 1. Juli 2024 und damit vor der geltenden Verpflichtung ab dem Berichtsjahr 2025.

zuletzt editiert am 14. August 2024
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