Schüco mit positivem Ergebnis 2022.
Das neue Gebäude Schüco One (r.) bildet mit den bestehenden Gebäuden das Bielefelder Headquarter. (Quelle: Schüco International KG)

Bauelemente 2023-07-28T08:24:10.670Z Schüco mit positivem Ergebnis 2022

Die Schüco Gruppe hat sich in einem anhaltend schwierigen makroökonomischen Umfeld positiv entwickelt und das Geschäftsjahr 2022 mit einem über Vorjahr gestiegenen Gesamtumsatz von 2,28 Milliarden Euro (14,3 Prozent über Vorjahr) abgeschlossen.

Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin geprägt von der weltweit angespannten Lieferkettenproblematik, den stark angestiegenen Rohstoffpreisen, dem anhaltenden Krieg in der Ukraine sowie den massiv gestiegenen Energiekosten und Inflationsraten. Dennoch konnten positive Entwicklungen insbesondere in den Märkten Frankreich, Italien, Iberia, Niederlande und Belgien aufgezeigt werden. So konnte die Vertriebsregion Europa des Metallbaubereiches im Vergleich zum Vorjahr (1,185 Milliarden Euro) den Umsatz um 10,5 Prozent auf 1,310 Milliarden Euro steigern.

In Deutschland geriet der Bausektor zunehmend unter Druck. Während im ersten Halbjahr durch Auftragsüberhänge und Vorzieheffekte eine gute Kundenauslastung verzeichnet werden konnte, mussten ab dem 3. Quartal 2022 deutliche Rückgänge im Auftragseingang vor allem bei Neubauprojekten verzeichnet werden. Auslöser dafür waren der extreme Preisdruck über alle Produkte in der Branche und die zunehmende Verunsicherung aufgrund der geopolitischen Lage. Dennoch lag der Geschäftsbereich Metallbau in seinem Heimatmarkt mit einem Umsatz von 600 Millionen Euro über Vorjahresniveau (558 Millionen Euro).

Der Geschäftsbereich Kunststoff entwickelte sich im Jahr 2022 positiv und verzeichnete mit 420 Millionen Euro ein Umsatzwachstum von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (389 Millionen Euro). Im Kernmarkt Deutschland lag der Umsatz mit 145 Millionen Euro leicht über dem hohen Vorjahresniveau (143 Millionen Euro). Die weiteren europäischen Absatzmärkte entwickelten sich ebenfalls positiv, allen voran Italien, Belgien und die Niederlande.

zuletzt editiert am 28. Juli 2023
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