Drei identische Werbeflaggen der Messe Security Essen vor einem blauen Himmel, die das Jubiläum 50 Jahre Security Essen mit dem Slogan Secure Your Business bewerben.
Die Security Essen findet vom 22. bis 25. September 2026 in der Messe Essen statt. Die Messe ist von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 18 Uhr, am Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Tageskarten kosten 49 Euro und sind online erhältlich. Für den Besuch der Euro Defence Expo ist ein separates EUDEX-Messeticket mit vorheriger Registrierung erforderlich. (Quelle: Security Essen)

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2026-09-07T04:00:00Z Security Essen 2026: Rund 500 Aussteller aus 40 Nationen

Durch unterschiedliche Bedrohungen steigen die Anforderungen an Unternehmen und Betreiber, physische und digitale Sicherheit ganzheitlich zu denken. Wie diese Entwicklung die Branche verändert und welche Lösungen den Markt künftig prägen werden, zeigt die Security Essen vom 22. bis 25. September 2026 in der Messe Essen. Als internationale Leitmesse der Sicherheitswirtschaft bringt sie rund 500 Aussteller aus 40 Nationen zusammen und bietet Fachbesuchern einen umfassenden Überblick über aktuelle Technologien, Innovationen und Trends, heißt es in einer Mitteilung.

Bandbreite moderner Sicherheitslösungen

Dabei bildet die Fachmesse erneut die gesamte Bandbreite moderner Sicherheitslösungen ab. Das Angebot reicht von Zutrittskontrolle, Mechatronik und mechanischen Sicherungssystemen über Brand- und Einbruchschutz, Perimetersicherung und Videoüberwachung bis hin zu Dienstleistungen, Sonderschutzfahrzeugen sowie Lösungen für Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung, teilt der Veranstalter mit.

Grenzen verschwimmen

Besonders deutlich zeige sich dabei ein Trend: Die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen verschwimmen zunehmend. Moderne Gefahrenmanagementsysteme verknüpfen Videotechnik, Zutrittskontrolle und Einbruchmeldetechnik auf einer gemeinsamen Plattform. Künstliche Intelligenz unterstützt Sicherheitsverantwortliche dabei, Risiken schneller zu erkennen und Ereignisse effizienter zu bewerten. Cloudbasierte Anwendungen ermöglichen die standortübergreifende Steuerung komplexer Sicherheitsinfrastrukturen, während intelligente Sensorik und Automatisierung neue Maßstäbe bei Prävention und Reaktionsgeschwindigkeit setzen, so die Messe Essen.

Lösungen für Sicherheits- und Gefahrenmanagement

Diese Entwicklung spiegelt sich laut Veranstalter auch auf der Security Essen wider. Unternehmen wie Advancis oder Milestone präsentieren Lösungen für modernes Sicherheits- und Gefahrenmanagement. Assa Abloy, Dormakaba, Salto und Telenot zeigen Innovationen rund um Zutrittskontrolle und Gebäudesicherheit. Im Bereich intelligenter Video- und Perimetersicherheit gehören unter anderem Axis Communications, Dallmeier und Strops zu den Ausstellern. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche weitere Marktführer, Spezialisten, innovative Unternehmen und Start-ups aus allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft. Fachbesucher erhalten damit einen kompakten Überblick über die Technologien und Lösungen, die die Sicherheitswirtschaft in den kommenden Jahren prägen werden.

Projektleiterin Julia Jacob betont: „Die Sicherheitswirtschaft wächst heute stärker zusammen als je zuvor. Auf der Messe zeigen wir, wie Künstliche Intelligenz, digitale Vernetzung und innovative Technologien zu ganzheitlichen Sicherheitslösungen werden – und bringen genau die Hersteller, Anwender, Planer und Entscheider zusammen, die diese Entwicklung aktiv gestalten.“

Euro Defence Expo erstmals parallel

Erstmals findet die Security Essen parallel zur EUDEX – Euro Defence Expo statt. Die neue Fachmesse für die Verteidigungsindustrie ergänzt die Security Essen um Themen, die angesichts aktueller sicherheitspolitischer Entwicklungen an Bedeutung gewinnen. Der Schutz Kritischer Infrastrukturen, Bevölkerungsschutz, Krisenvorsorge und resiliente Sicherheitskonzepte lassen sich heute nur noch im Zusammenspiel von Wirtschaft, Behörden und Streitkräften denken. Durch die parallele Durchführung beider Veranstaltungen entstehen neue Möglichkeiten für den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen ziviler Sicherheitswirtschaft und Verteidigungsindustrie, berichtet der Ausrichter.

Davon profitierten insbesondere Fachbesucher, die sich mit ganzheitlichen Sicherheitsstrategien beschäftigen und Schnittstellen zwischen physischer Sicherheit, Cybersecurity, Bevölkerungsschutz und Verteidigung in den Blick nehmen möchten. Die Kombination beider Messen schaffe damit eine „einzigartige Plattform für Innovation, Wissenstransfer und Networking“.

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zuletzt editiert am 06. September 2026
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