Gira startet mit dem Partner EEP eine Initiative, die Fördermöglichkeiten und -mittel für Smart Home-Lösungen im Bestandsbau mit einbezieht. Das Unternehmen will dadurch das Bewusstsein für Sanierung schärfen. Explizit angesprochen werden sollen dabei Eigennutzer, die im Besitz eines modernisierungsbedürftigen Einfamilienhauses sind, es gerade gekauft oder geerbt haben oder die ein solches Haus kaufen und für die Modernisierung öffentliche Fördermittel in Anspruch nehmen wollen, heißt es in einer Mitteilung.
Anreize für Eigentümer
Der Gira Smart Home Förderservice soll dabei Anreize für Eigentümer eines Ein- und Zweifamilienhauses schaffen, dabei Smart Home in eine geplante Modernisierung einzubinden und dadurch beim Elektrohandwerk Nachfrage zu schaffen. Damit die Fördermittel sicher und regelkonform beantragt werden können, brauche es eine zugelassene Energieberatung. Diese Rolle soll der Partner „Energie Effizienz Profi“ (EEP) übernehmen, der die Förderfähigkeit prüft und die Antragsstellung übernehmen soll, berichtet das Unternehmen.
Begleitung durch EEP
Geplant sei, dass die Planungskosten zu 50 Prozent von der Bauherrschaft getragen und zu 50 Prozent staatlich gefördert werden. Die Begleitung durch EEP bei Nachweisen und Abwicklung reiche dabei bis zur Zuschussauszahlung. Nach Förderzusage erfolge die Umsetzung – Parametrierung und Inbetriebnahme – im firmeneigenen Projekt-Assistenten für Nachweise und eine zügige Auszahlung.
Durch BAFA förderfähig
Denn viele Lösungen – beispielsweise smarte Heizungs- und Lichtsteuerung oder automatisierte Beschattung – seien durch die BAFA förderfähig, da sie die Energieeffizienz eines Wohngebäudes steigern. Je nach Programm und Projektbedingungen sind Zuschüsse bis zu 15 Prozent möglich. Voraussetzung ist eine Investition von mindestens 3.000 Euro brutto, teilt der Anbieter mit.
