Ein Mann in einem Anzug zeigt auf ein holografisches Symbol eines Smart Homes mit verschiedenen vernetzten Geräten.
Dem Branchenbericht zufolge hat der Bereich Smart Entertainment mit 40 Prozent den größten Marktanteil. (Quelle: Gerd Altmann, Pixabay)

Smarte Gebäude 2024-10-26T17:33:25.832Z Smart-Home-Nutzung in privaten Haushalten auf dem Vormarsch

Laut aktuellem Branchenbericht „Smart Home“ des IFH Köln erreichen die Umsätze des Gesamtmarktes Smart Home 2024 Rekordniveau. Nach 3,2 Milliarden Euro 2019 werden es in diesem Jahr rund 4,3 Milliarden Euro sein. Das Umsatzvolumen des Gesamtmarktes soll laut einer Prognose des IFH Köln bis 2028 auf rund fünf Milliarden Euro ansteigen.

Fünf Basis-Märkte

Der neue Branchenbericht hat fünf Basis-Märkte für smarte Produkte analysiert: Smart Entertainment mit 40 Prozent Marktanteil, Smarte Elektrogroßgeräte (25 Prozent), Smart Gardening (13 Prozent), Smarte Elektrokleingeräte (12 Prozent) und Smarte Beleuchtung (10 Prozent).

Rund jeder dritte Konsument hat dem Bericht zufolge in den vergangenen zwölf Monaten ein smart gesteuertes Produkt gekauft. Dabei handelte es sich am häufigsten um smarte Beleuchtungssysteme (14,1 Prozent), gefolgt von smarten Haushaltsgeräten (9,7 Prozent) und smarten Staubsaugrobotern (9,1 Prozent). Eine ähnliche Top-3-Rangordnung gibt es bei der Nutzung: 25 Prozent der Menschen in Deutschland nutzten in den vergangenen zwölf Monaten smarte Beleuchtung, 17 Prozent smarte Haushaltsgeräte und 16 Prozent smarte Staubsaugroboter.

Langfristiger Wachstumsmarkt

Die Marktexperten des IFH Köln sehen eine positive Entwicklung von smarten Produkten. Nach den konjunkturell schwachen vergangenen zwei Jahren, bekommt der Gesamtmarkt Smart Home demnach ab 2025 wieder Aufwind. Das größte Zukunftspotenzial wird Haushaltsgeräten zugeschrieben. Insbesondere in der Küche ist die smarte Bedienung auf dem Vormarsch, heißt es in einer Mitteilung.

„Eine bequeme Steuerung von Musik via Sprache oder das An- und Ausschalten von Steckdosen via App sind nur zwei Beispiele von vielen, wie wir unseren privaten Alltag smarter – also vernetzter und technisch automatisierter – steuern. In vielen Situationen ist die individuelle Steuerung der einzelnen Marken und Produkte für die Anwender allerdings noch unbequem. Ein neuer Smart-Home-Standard schickt sich derzeit an, diese Welten zukünftig zu vereinen“, resümiert Christoph Lamsfuß, Senior Consultant am IFH Köln.

zuletzt editiert am 26. Oktober 2024
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