Immer mehr Haushalte setzen auf schlüssellose Zutrittslösungen. Doch trotz stetig wachsender Verbreitung halten sich gewisse Vorurteile hartnäckig. Diese reichen vom gefürchteten leeren Akku des Smartphones bis hin zum Szenario eines gehackten Schlosses.
Das ist laut Martin Pansy, Mitgründer und CEO von Nuki, absolut nachvollziehbar: „Es geht schließlich um den Zutritt zu einem besonders sensiblen Ort – dem eigenen Zuhause.“ Da sich diese Mythen so hartnäckig halten, sei aber Aufklärung nötig. Deshalb hat das Unternehmen die fünf häufigsten Smart-Lock-Mythen zusammengestellt:
1. „Ein Smart Lock kann sehr leicht gestohlen werden“
Smart Locks werden an der Innenseite der Tür montiert. Das elektronische Türschloss kann somit nicht einfach entwendet werden. Um es zu stehlen, müsste die Tür gewaltsam geöffnet werden. Von außen ist nicht ersichtlich, dass überhaupt ein Smart Lock im Einsatz ist.
2. „Kriminelle können das Smart Lock ganz einfach hacken“
Mit starken Verschlüsselungsalgorithmen, ähnlich jenen beim Onlinebanking, und dem sogenannten Challenge-Response-Verfahren wird sichergestellt, dass Abhören oder Kopieren und erneutes Wiedergeben von Sperrbefehlen unmöglich sind. Außerdem durchläuft jedes neue elektronische Türschloss strenge Kontrollen. Die Nuki-Produkte beispielsweise tragen allesamt das Siegel „Approved IoT Product" der Forschungsorganisation für IT-Sicherheit.
3. „Ein Smartphone ist zwingend nötig“
Alternativ können jederzeit Accessoires wie ein Keypad mit Fingerabdruck oder Zutritts-Code oder eine Mini-Fernbedienung verwendet werden. Außerdem ist es immer möglich, die Tür mit einem physischen Schlüssel zu öffnen – vorausgesetzt, der Zylinder verfügt über eine Not- und Gefahrenfunktion. Die vielfältigen Öffnungsmöglichkeiten sorgen auch dafür, dass ein leerer Smartphone-Akku kein Problem ist.
4. „Ich habe Angst, den Zylinder zu tauschen“
In vielen Fällen ist es überhaupt nicht notwendig, den Zylinder zu wechseln – zum Beispiel, wenn bereits ein Zylinder mit Not- und Gefahrenfunktion vorhanden ist und ein voll nachrüstbares Schloss installiert wird. Selbst wenn ein Zylinder getauscht werden muss, dauert die gesamte Inbetriebnahme weniger als 15 Minuten. In der Nuki-App gibt es eine visuelle Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür. Es sind kein Bohren, kein spezielles Werkzeug und kein technisches Fachwissen erforderlich.
5. „WLAN ist Voraussetzung und die Daten landen in der Cloud“
Nuki Smart Locks können auf Wunsch ausschließlich lokal über Bluetooth genutzt werden, und die Daten landen nicht in der Cloud. Es ist kein Benutzerkonto erforderlich, und die Daten werden nicht auf Servern gespeichert.
