Eine Außenansicht des modernen Firmengebäudes von Somfy mit einem markanten Eingangsbereich, der eine Säulenstruktur aus Beton und Holz aufweist und durch ein Willkommens-Schild mit Begrüßungen in vielen Sprachen gekennzeichnet ist.
Neuer Produktionsstandort im Norden Portugals: Mit dem Werk in Felgueiras erweitert der Anbieter seine Fertigungskapazitäten. (Quelle: Somfy / Micallef)

Smarte Gebäude 2026-10-23T07:22:15.180Z Somfy weiht neues Werk in Portugal ein

Die Somfy-Gruppe hat am 15. Oktober 2026 offiziell ihre neue Produktionsstätte in Portugal eingeweiht. Das Werk in Felgueiras soll zu einem der drei größten Fertigungsstandorte des Unternehmens werden. Nach dem Projektstart 2022 ist das Werk vor einigen Monaten in die Betriebsphase übergegangen. Auf 25.000 Quadratmetern arbeiten derzeit 80 Beschäftigte, bis Ende 2027 soll ihre Zahl auf 125 steigen. Bei voller Auslastung bietet der Standort bis zu 700 Arbeitsplätze, heißt es in einer Mitteilung.

„Zuverlässige Lieferkette“

„Über unsere Produkte und Lösungen hinaus wollen wir unseren Kunden eine zuverlässige und durchgängig professionell gesteuerte Lieferkette bieten“, so CEO Sébastien Picot. „Die Fabrik erweitert unsere globale Reichweite, bringt uns näher an unsere Kunden und bietet ihnen die Liefersicherheit, die sie von uns erwarten. Sie steht für unseren Anspruch an operative Exzellenz und hilft uns, effizienter, agiler und langfristig leistungsfähiger zu werden“, sagt Picot.

Sparsamer Umgang mit Energie und Wasser

Mit Felgueiras erweitert das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten und trägt zu einem geografisch ausgewogenen Industrienetzwerk in Europa, Nordamerika und Asien bei. Zugleich macht das neue Werk die Versorgung noch stabiler und planbarer. Schon bei der Planung hatte der Hersteller nach eigenen Angaben einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser im Blick.

Konkret setzt das Werk auf freie Kühlung (Free Cooling), Wasserrückgewinnung und Photovoltaik. Ein Gebäudemanagementsystem (BMS) überwacht demzufolge laufend Heizung, Lüftung, Beleuchtung und weitere technische Anlagen. So lasse sich der Energieverbrauch optimieren und in Echtzeit nachverfolgen, teilt das Unternehmen mit.

zuletzt editiert am 23. Oktober 2026
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