Ein Haufen glänzender Metallspäne in Nahaufnahme.
Die Aluminium-Recycler in Deutschland produzierten im ersten Quartal 2025 gut 703.000 Tonnen Recyclingaluminium – ein Plus von drei Prozent. (Quelle: Screenshot AD)

Branche im Blick 2025-05-29T15:10:33.483Z Sorgen der deutschen Aluminiumindustrie halten an

Das Produktionsvolumen in den deutschen Aluminium-Betrieben hat sich im ersten Quartal 2025 auf geringem Niveau stabilisiert. Laut Aluminium Deutschland (AD) verzeichnete die Produktion der deutschen Aluminiumindustrie von Januar bis März 2025 lediglich ein Plus von drei Prozent.

AD-Präsident Rob van Gils betont: „Das versprochene Aufbruch-Signal aus dem Koalitionsvertrag muss jetzt endlich kommen. Deutschland droht auch 2025 ohne Wachstum dazustehen. Die Industrie braucht eine Senkung der Energiepreise und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Wachstum.“

Lediglich Seitwärtsbewegung

Demnach verzeichneten die weiterverarbeitenden Produzenten von Aluminiumhalbzeug zum Jahresstart eine Seitwärtsbewegung. Nach elf rückläufigen Quartalen in Folge lag das Produktionsvolumen der Betriebe in den ersten drei Monaten dieses Jahres bei rund 576.000 Tonnen (plus ein Prozent). Darunter verbuchten die Hersteller von Walzprodukten mit 456.000 Tonnen einen Zuwachs von zwei Prozent. Die Fertigung von Aluminium-Strangpressprodukten ging hingegen um zwei Prozent auf 121.000 Tonnen zurück, heißt es in einer Mitteilung.

Van Gils weiter: „Von Entspannung kann weiter keine Rede sein. Die Nachfrage bleibt schwach. Viele Kunden haben ihre Lager aufgrund des gesunkenen Aluminiumpreises im ersten Quartal aufgefüllt. Das hat die Nachfrage kurzfristig gestützt.“

zuletzt editiert am 29. Mai 2025
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