Zur aktuellen wirtschaftlichen Lage äußern sich vier von zehn Metallern positiv. Allerdings besteht nach wie vor ein Unterschied zwischen den beiden großen Bereichen Metallbau und Feinwerkmechanik. Quelle: Fachverband Metall NW
Zur aktuellen wirtschaftlichen Lage äußern sich vier von zehn Metallern positiv. Allerdings besteht nach wie vor ein Unterschied zwischen den beiden großen Bereichen Metallbau und Feinwerkmechanik. Quelle: Fachverband Metall NW

Bauwirtschaft

13. July 2021 | Teilen auf:

Stagnation im Metallhandwerk

Zur Jahresmitte ist die leichte Aufwärtsbewegung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk gestoppt. Massive Kostensteigerungen bei den Zulieferungen verhindern eine andauende Belebung. Das sind die zentralen Ergebnisse aus der neuen Konjunkturbefragung des Fachverbandes Metall NW unter seinen Mitgliedern.

Zur aktuellen wirtschaftlichen Lage äußern sich vier von zehn Metallern positiv. Allerdings besteht nach wie vor ein Unterschied zwischen den beiden großen Bereichen Metallbau und Feinwerkmechanik. Bei rund der Hälfte der Metallbauern und lediglich bei jedem dritten Feinwerkmechaniker trifft diese Einschätzung zu. Analog schätzt nahezu jeder zehnte Metallbauer, aber mehr als jeder sechste Feinwerker ihre Lage mangelhaft oder schlechter ein.

Drei von zehn Metallern rechnen mit einer Eintrübung der wirtschaftlichen Lage ihrer Unternehmen und 16 Prozent sind optimistisch. Das spiegelt sich auch in der Investitionsbereitschaft wider. Lediglich 38,33 Prozent beabsichtigen noch im aktuellen Jahr neue Investitionen. Probleme in den Lieferketten (85 Prozent) haben den Fachkräftemangel (65,83 Prozent) als Herausforderung Nummer eins deutlich abgelöst. Daraus resultiert ein sich weiter verschärfender Preiswettbewerb beim Kunden, den nahezu die Hälfte der Metaller beobachtet.