Zum Jahreswechsel beurteilt das Metallhandwerk NRW seine wirtschaftliche Lage nur unwesentlich besser als zum Ende des dritten Quartals 2023. Nach wie vor erwarten laut einer Mitteilung die meisten Metaller auch für die Zukunft keine deutliche Verbesserung. Laut einer Umfrage sind nach wie vor vier von zehn Feinwerkmechaniker und jeder vierte Metallbauer mit ihrer wirtschaftlichen Lage „nicht zufrieden“, meldet der Fachverband Metall NRW. Zum bisher schlechtesten Ergebnis im dritten Quartal 2023 habe sich demzufolge die durchschnittliche Bewertung zwar leicht verbessert, sie sei jedoch „angesichts der eher optimistischeren Einschätzungen zum Jahreswechsel nach wie vor schlecht“, so die Vereinigung.
Auch bei den Aussichten habe sich eine etwas weniger schlechte Einschätzung breit gemacht. Waren Ende des dritten Quartals noch 63 Prozent der Metaller der festen Überzeugung, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung weiter verschlechtere, so seien es dem Vernehmen nach zum Jahreswechsel noch immer 57 Prozent. Laut Verband rechne nicht einmal jeder vierzehnte Metaller mit einer nachhaltigen Verbesserung seiner eigenen wirtschaftlichen Lage; analog hierzu sei die Investitionsbereitschaft gering. Und: Nur vier von zehn Metaller planten 2024 größere Investitionen – diese zumeist in Rationalisierung und Mitarbeiterentwicklung, teilt der Verband mit.
„Nach wie vor sieht die Mehrzahl der Metaller skeptisch in die Zukunft. Die leichte Verbesserung bei der Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Situation kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Metallhandwerk – wenn es sich auch nicht in einer breiten, akuten Krise befindet – äußerst skeptisch in die Zukunft blickt“, sagt Geschäftsführer Stephan Lohmann.
