Der österreichische Fenster- und Türenhersteller Internorm International GmbH berichtet von einer sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung im zurückliegenden Geschäftsjahr. So konnte der Anbieter seinen Umsatz auf 421 Millionen Euro steigern, was einem Wachstum von mehr als 14 Prozent und somit 53 Millionen Euro entspricht.
Miteigentümer Christian Klinger und Geschäftsführer Johann Brandstetter erwähnten, dass vor allem der Markt in Italien überproportional zulegte und so entscheidend zu dieser Entwicklung beitrug. „Dies liegt unter anderem auch an einem attraktiven Fördermodell. In Italien sieht man, was unbürokratische und hoch dotierte Förderungen zur thermischen Sanierung bewirken können“, sagt Klinger.
Auch für die kommenden Jahre erwartet Internorm weiteres Wachstum – allein in diesem Jahr 9 Prozent. Um dieses Wachstum realisieren zu können, investiert der Anbieter bis 2024 insgesamt 160 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsstätten, in neue Produkte und auch in neue Mitarbeiter. Über 200 neue Arbeitsplätze will man in den kommenden Jahren schaffen, um die erwartete Nachfrage befriedigen zu können.
Das Gros der Produkte geht übrigens in den Neubaumarkt. „Mit unseren Produkten wollen wir auf technologischer und energetischer Ebene, aber auch durch ansprechendes Design weiter begeistern. Das enorme Wachstum im Jahr 2021 bestätigt uns in unserer Strategie und unserem Handeln. Wir werden unseren Einsatz für den Klimaschutz weiter ausbauen und sehen uns in der Verantwortung weiter auf die Dringlichkeit hinzuweisen“, mahnt Klinger.
Klinger und Brandstetter betonten, dass das Unternehmen zumindest in der Produktion bisher keine Lieferengpässen hatte. Zurückgeführt wird dies unter anderem darauf, dass die Lieferanten fast ausschließlich aus Europa kommen.
