Studie von Ei Electronics zu Rauchmeldern. Quelle: Ei Electronics
Bei 20 Prozent der Befragten gab es bei den Rauchmeldern Störungen. Quelle: Ei Electronics

Beschlag- und Sicherheitstechnik

09. September 2021 | Teilen auf:

Studie von Ei Electronics zu Rauchmeldern

96 Prozent der Haushalte in deutschen Mehrfamilienhäusern verfügen über die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder. Das ist das erfreuliche Ergebnis einer von Ei Electronics in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie – die Studie wurde durch die Innofact AG mittels Online-Befragung im Zeitraum vom 13. bis 20. April 2021 realisiert. Es wurden 5.682 Personen befragt.

Deutliches Optimierungspotenzial besteht jedoch im laufenden Betrieb: Bei einem Fünftel der Befragten gab es Störungen, die den Besuch eines Servicetechnikers erforderten. Häufigste Mängel waren unerwünschte akustische Signale (49 Prozent), gefolgt von leeren Batterien (35 Prozent). Bei 13 Prozent fielen die Melder sogar von der Decke.

Bei mehr als der Hälfte der Befragten wurde der Fehler nicht innerhalb weniger Tage beseitigt. Bei 29 Prozent dauerte es sogar länger als vier Wochen – ein Zeitraum, in dem Bewohner aufgrund nicht funktionierender Rauchwarnmelder unzureichend vor Wohnungsbränden geschützt sind.

Elektrofachbetriebe schneiden hierbei vergleichsweise gut ab. So hat die Studie gezeigt, dass sie mit 53 Prozent die Störungen deutlich häufiger innerhalb weniger Tage beseitigen als Messdienstleister (39 Prozent). Außerdem zeigt die Studie einen klaren Trend zur Ferninspektion. Insgesamt werden heute 14 Prozent aller Rauchwarnmelder in Mehrfamilienhäusern aus der Ferne inspiziert, in Städten wie Hamburg und Berlin sind es sogar bereits 22 beziehungsweise 25 Prozent. Elektrofachbetriebe (sieben Prozent) sind allerdings nur unterdurchschnittlich daran beteiligt.