Die Schweizer Arbonia passt ihre Umsatz- und EBITDA-Erwartung für das Geschäftsjahr 2026 an. Ausschlaggebend ist insbesondere die langsamer als erwartete Umsatznormalisierung im deutschen Geschäft.
Denn das Marktumfeld hat sich hierzulande in den vergangenen Wochen anspruchsvoller entwickelt als erwartet. Die Nachfrage im Neubau- und Renovationsmarkt blieb hinter den bisherigen Annahmen zurück. Gleichzeitig führten geopolitische Spannungen wieder zu höheren Material- und Frachtkosten. Diese Entwicklungen verlangsamen die erwartete Umsatznormalisierung im deutschen Geschäft, obwohl sich die operative Lage weiter verbessert.
Demgegenüber zeigt das Geschäft in den übrigen europäischen Märkten eine solide bis sehr gute Entwicklung, sagt der Anbieter. Die Gesellschaften außerhalb von Garant tragen mit einer erwarteten EBITDA-Steigerung von über 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr wesentlich zur operativen Stabilität bei. Auch die Business Unit Glaslösungen entwickelt sich insgesamt positiv, während der Auftragseingang in einzelnen deutschen Marktsegmenten verhaltener ausfällt und der Wettbewerbs- und Preisdruck zugenommen hat.
Neu rechnet Arbonia für 2026 mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau von rund 625 Millionen Schweizer Franken und einem EBITDA in der Größenordnung von rund 50 Millionen Schweizer Franken.
