Fast die Hälfte der Errichterbetriebe geht von einer steigenden Nachfrage nach Alarmanlagen im Privatbereich aus, knapp ein Viertel der Fachfirmen befürchtet jedoch ein sinkendes Kaufinteresse. Bei den kabellosen und funkbasierten Anlagen sowie bei der Integration von Alarmanlagen in kombinierte Sicherungssysteme rechnet über die Hälfte der Befragten mit steigendem Bedarf. Quelle: geralt/Pixabay
Fast die Hälfte der Errichterbetriebe geht von einer steigenden Nachfrage nach Alarmanlagen im Privatbereich aus, knapp ein Viertel der Fachfirmen befürchtet jedoch ein sinkendes Kaufinteresse. Bei den kabellosen und funkbasierten Anlagen sowie bei der Integration von Alarmanlagen in kombinierte Sicherungssysteme rechnet über die Hälfte der Befragten mit steigendem Bedarf. Quelle: geralt/Pixabay

Smarte Gebäude

10. September 2021 | Teilen auf:

Umfrage zu Smart-Home-Kundeninteresse

Die Vernetzung unterschiedlicher Geräte liegt im Trend. Dies zeigt sich auch im Sicherheitsmarkt, wie aus einer Umfrage unter den Errichtern des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik hervorgeht. Demnach sind 32 Prozent der bei Errichterbetrieben nachgefragten und verbauten Alarmanlagen mit anderen „kombinierten Sicherungssystemen“ (zum Beispiel Videosicherheit, Zutrittssteuerung oder ähnlichem) verbunden. Der Fünf-Jahres-Ausblick der Umfrage zeigt, dass hier weiterhin eine gute Nachfrage (Note: 2,79) erwartet wird.

Das Interesse der Kunden an Smart-Home-Lösungen in Verbindung mit Einbruchmeldeanlagen fällt nach Einschätzung der Befragten aktuell aber eher zurückhaltend aus. Demnach werden die Errichter zwar durchschnittlich in 27 Prozent der Beratungsgespräche zum Einbruchschutz auf das Thema Smart Home angesprochen, aber nur elf Prozent der Kunden lässt die Einbruchmeldeanlage beim Einbau tatsächlich mit Smart-Home-Systemen verbinden.

Für die Zukunft erwarten rund 55 Prozent der Betriebe eine zunehmende Nachfrage nach Smart-Home-Lösungen in Verbindung mit Einbruchmeldeanlagen. Rund 18 Prozent halten allerdings einen Rückgang in diesem Bereich für wahrscheinlich.

Mehr zum Thema lesen Sie in der nächsten Schloss+Beschlagmarkt-Ausgabe.