Baustelle
Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2021 um 1,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 gestiegen. (Quelle: Pixabay)

2022-03-10T08:36:46.637Z Umsatz im Bauhauptgewerbe 2021 nur leicht gestiegen

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2021 um 1,0 Prozent gegenüber dem Jahr 2020 gestiegen. Die größten Umsatzsteigerungen innerhalb des gesamten Bauhauptgewerbes konnten die Wirtschaftszweige Zimmerei mit +6,4 Prozent und „Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt“, zu denen unter anderem Betonarbeiten zählen, mit +9,1 Prozent verzeichnen. Der Rohrleitungstiefbau und Kläranlagenbau verbuchte dagegen mit -5,7 Prozent einen Umsatzrückgang.

Im Dezember 2021 fiel der Umsatz im Bauhauptgewerbe 3,2 Prozent niedriger aus als im Dezember 2020, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts weiter zeigen. Bei diesem Ergebnis ist das Niveau des Vorjahresmonats zu beachten: Im Dezember 2020 hatten diejenigen Wirtschaftszweige, die im Dezember 2021 die größten Einbußen meldeten, Rekordumsätze erzielt. Dies ist zum wesentlichen Teil auf Vorzieheffekte durch die temporäre Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020 zurückzuführen: Größere Schlussrechnungen wurden zum Teil noch ins Jahr 2020 vorgezogen, um so noch die gesenkten Mehrwertsteuersätze anwenden zu können.

Am stärksten stiegen die Umsätze  im Dezember 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat laut den Statistikern beim „Sonstigen Tiefbau“ (zum Beispiel Wasserbau) mit +6,9 Prozent sowie bei den „Sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten anderweitig nicht genannt“ mit +5,2 Prozent. Die größten Umsatzeinbußen verzeichneten der Rohrleitungstiefbau und Kläranlagenbau mit -17,1 Prozent sowie der Bereich „Zimmerei und Ingenieurholzbau“ mit -14,1 Prozent.

zuletzt editiert am 10. März 2022
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