Umsatzeinbruch bei Haustüren.
Im vergangenen Jahr war eine neue Haustür im Schnitt annähernd 20 Prozent teuer als drei Jahre zuvor. (Quelle: Pixabay)

Bauelemente 2024-03-28T13:22:34.497Z Umsatzeinbruch bei Haustüren

Der deutsche Markt für Haustüren schrumpfte im Jahr 2023 deutlich, wie aktuelle Daten einer Marktstudie des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse zeigen.

Demnach schaltete der Markt für Haustüren (ohne Wohnungseingangstüren und Türportale) im letzten Jahr auf Schubumkehr. Die Herstellererlöse sanken um 10,0 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 603 Millionen Euro. Für den Rückgang war allerdings nicht alleine der bekanntermaßen schwächelnde Neubau verantwortlich. Ebenso deutlich negativ entwickelte sich der Austausch von Haustüren im Gebäudebestand. Im Neubau sank der Herstellerumsatz im Jahresvergleich um rund 35 Millionen Euro.

In der Sanierung machten die Anbieter um 32 Millionen Euro weniger Umsatz als ein Jahr zuvor. Der Grund für den Einbruch des Sanierungsmarktes liegt auf der Hand: „Speziell vielen privaten Haushalten war der Austausch der Haustür einfach zu teuer“, sagt Andreas Kreutzer, Geschäftsführer des Marktforschers. Im Jahr 2023 kostete eine neue Tür im Schnitt annähernd 20 Prozent mehr als drei Jahre zuvor.

zuletzt editiert am 28. März 2024