Dem Thema Schallschutz kommt eine immer wichtigere Rolle in der Bauplanung zu, und das nicht erst seit der Einführung der neuen DIN 4109. Die aktuelle Nachverdichtung als Folge knappen Wohnraums bei gleichzeitigem Mangel an Baugrund führt zunehmend zu einer Bebauung mit hohen Schallbelastungen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat Veka in den letzten Monaten weitreichende Schallschutzprüfungen durchgeführt und kann seine Partner jetzt mit umfassenden Unterlagen und Planungstools unterstützen.
In vier Prüfwochen wurden gemeinsam mit dem Ift Rosenheim über 200 Einzelprüfungen umgesetzt, ausgewertet und in Prüfzeugnissen und gutachterlichen Stellungnahmen dokumentiert. Diese reichen von den Systemen „Softline 82“ und „76“ über die Hebeschiebetür „Vekamotion 82“ und „Vekamotion 82 Max“ bis zu Einflussfaktoren wie Aufsatzkästen, unterschiedliche Dichtungen, Dichtungsausnahme für Fensterfalzlüfter und Anbauteile.
„Neben den reinen Werten ist uns auch eine einfache Handhabung der Prüfungen in der Anwendung wichtig. Daher haben wir hier neben den Prüfzeugnissen auch das Interpolationsverfahren aus dem Entwurf der EN 14351:2019 als gutachterliche Stellungnahme für die jeweiligen Systeme umsetzen lassen“ beschreibt Björn Kethorn, Leiter Bauphysik/FEM/Statik. Dieses Verfahren bietet den Verarbeitern die Möglichkeit, mit einem Schallschutzwert für das Glas den Wert für die Kombination aus Glas und Profil über eine Tabelle einfach zu bestimmen und für weitere Planungen abzuschätzen.
